Fußball: 1. Runde Kreispokal und Oberliga
Lindner schult zum Stürmer um: RW Ahlen kommt gegen Roland Beckum weiter

Ahlen -

Kannst du dir so nicht ausdenken! Oder etwa doch? Stürmer raus, Verteidiger rein und ausgerechnet der macht dann in der Schlussphase das vorentscheidende Tor. So geschehen bei Rot-Weiß Ahlens 3:1(0:1)-Sieg in der ersten Runde des Kreispokals gegen Roland Beckum. Alles so geplant?

Freitag, 30.08.2019, 14:58 Uhr aktualisiert: 30.08.2019, 15:27 Uhr
Schon wieder der Capitano: René Lindner (2.v.r.) wiederholte seinen „Trick“ vom Wochenende und brachte Rot-Weiß Ahlen im Pokal gegen Roland Beckum wie zuvor schon am Sonntag gegen Westfalia Rhynern per Kopfball auf die Siegerstraße.
Schon wieder der Capitano: René Lindner (2.v.r.) wiederholte seinen „Trick“ vom Wochenende und brachte Rot-Weiß Ahlen im Pokal gegen Roland Beckum wie zuvor schon gegen Westfalia Rhynern per Kopfball auf die Siegerstraße. Foto: Marc Kreisel

Bei diesem vorgezogenen Finale gegen den Westfalenligisten gönnte sich RWA-Coach Christian Britscho einen ungewöhnlich erscheinenden Schachzug und wechselte Kapitän René Lindner gegen Sturmspitze Luca Steinfeldt ein. Es kam, was erhofft war: Ecke Schmidt, Kopfball Lindner, drin (86.) – wie schon beim Führungstreffer gegen Rhynern fünf Tage zuvor. Nur dass Lindner damals nicht erst eingewechselt wurde.

„Er hat bisher alle Spiele gemacht und in den Knochen. Deshalb wollten wir ihm gegen Roland mal ein paar Minuten Ruhe gönnen“, erklärte Britscho den Bankplatz des Capitano.

Auch der zweite Anzug sitzt

Gegen Roland hatte der Ahlener Coach ohnehin vielen Akteuren das Vertrauen geschenkt, die bisher nicht oder nicht von Anfang an zum Zuge gekommen waren: Ismail Budak, Guiliano Nieddu, Stefan Kaldewei, Sebastian Stroemer, Sebastian Mai, Lucas Berger und nicht zuletzt Niklas Frede , der Ersatzmann für Lindner.

Fußball-Kreispokal: Roland Beckum - Rot-Weiß Ahlen

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„Niklas hat es dann sehr gut gemacht, deshalb gab es lange keinen Grund zu wechseln“, lobte Britscho. Wie er auch die Leistung der „Neuen“ insgesamt lobte: „Die haben das alle auf hohen Niveau gut gemacht. Die wichtigste Erkenntnis lautet also, dass wir einen ausgeglichenen Kader haben.“

Doch zurück zu Lindners Köpfchen. War das so geplant? „Naja, planbar ist Fußball ja nicht“, sagt Britscho verschmitzt. „Aber natürlich steigen die Chancen auf ein Standard-Tor, wenn man die richtigen Leute einwechseln kann. . .“

Westfalenligist verteidigt lange gut

Zuvor hatten sich die Roländer nach Kräften gegen ihre Gäste gestemmt. „Sie haben es vor allem in der ersten Hälfte sehr gut verteidigt“, gestand Britscho. In einer heiß umkämpften Partie auf hohem Niveau hatten die Ahlener das Chancenplus, aber eben nicht viele Möglichkeiten. Ein berechtigter Strafstoß, ausgeführt von Aytürk Gecim, brachte die Hausherren in der 40. Minute sogar in Führung. Timon Schmitz glich in der 55. (ebenfalls per Strafstoß) aus. Dann kam Lindner mit dem späten 2:1 (86.) und nur drei Minuten danach erzielte Schmitz nach Konter das 3:1.

RWA am Sonntag gegen den Tabellenzweiten

„Ich war rundum zufrieden“, lobte Britscho. Ob das personelle Konsequenzen für das am Sonntag anstehende Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Kaan-Marienborn (15 Uhr) hat, wollte er noch nicht sagen. „Es sind jetzt viele meiner Jungs über 90 Minuten marschiert. Warten wir mal ab, wie schnell alle wieder frisch sind.“

Gegen die eingespielte Truppe des Gastgebers „müssen wir uns wirklich strecken, um was mitzunehmen“, glaubt Britscho. Da ist es gut für ihn zu wissen, dass er sich auf den Kader in seiner gesamten Breite verlassen kann.  

Sonntag, 15 Uhr

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