Fußball: Bezirksliga 11
In Minute 49 wird es doppelt bitter

Epe -

Die Partie beim SV Lippramsdorf ging zwar 1:3 verloren. Die Enttäuschung darüber im Lager des FC Epe war zu spüren. Und trotzdem verblüffte Spielertrainer Andre Hippers hinterher mit seiner Analyse.

Sonntag, 01.09.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 14:16 Uhr
Philipp Hörst verpasste das mögliche 2:2.
Philipp Hörst verpasste das mögliche 2:2. Foto: Angelika Hoof

„Ich bin nicht unzufrieden. Die erste Hälfte zählte vermutlich bis hierhin zu unseren stärksten 45 Minuten. Wenn du dann direkt nach der Pause so einen doppelten Nackenschlag hinnehmen musst, ist das natürlich schwer zu verdauen. Trotz hätte die Partie auch noch in unsere Richtung ausschlagen können.“

Mit dem doppelten Nackenschlag meinte Hippers die Rote Karte für Jan Frieling direkt nach Wiederanpfiff für eine vermeintliche Notbremse. „Hart, denn Patrick Redegeld stand auch noch daneben, Jan war eher nicht der letzte Mann.“ Als der fällige Freistoß dann allerdings auch noch im Netz landete, war das Desaster in Form des 1:1 perfekt für die Blauen (49.).

Baumann pariert, Hörst verzieht

Denn dieser Einschlag hätte nie und nimmer der Ausgleich sein müssen. Weil Epe im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft war, die nur 1:0 durch Felix Wobbe führte. Ein 2:0 oder sogar ein 3:0 wäre vermutlich eher das passendere Ergebnis gewesen. Wobbe hatte seine Schnelligkeit nach einem Pass von Jannik Holtmann perfekt ausgespielt (15.).

Nach dem Ausgleich für Lippramsdorf entwickelte sich ein packender Schlagabtausch. Den Hausherren glückte sogar die Führung (57.), ehe Niklas Baumann im FCE-Kasten einen Strafstoß parierte. Auf der anderen Seite hatte auf einmal Philipp Hörst das 2:2 auf dem Fuß – doch scheiterte.

So ging es also rasant rauf und runter, bis Julian Röer in der 78. Minuten einen Haken hinter dieser Partie setzte und das Match mit seinem 3:1 zu Gunsten des Gastgebers entschied.

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