Fußball: Bezirksliga
Die perfekte Welle erwischt

Greven -

Setzen die Fußballer des SC Greven 09 ihren Höhenflug fort und gewinnen auch in Wilmsberg? Nach den Erfolgen der vergangenen Wochen fährt die Elf von Uli Peppenhorst durchaus zuversichtlich zum Liga-Konkurrenten. Doch die Gäste aus Greven rechnen nich unbedingt mit einem lockeren Sonntags-Spaziergang und müssen voraussichtlich an ihre Grenzen gehen, um die Partie zu gewinnen.

Freitag, 06.09.2019, 19:00 Uhr
Es läuft gerade bei Uli Peppenhorst und den Grevener Bezirksliga-Fußballern.
Es läuft gerade bei Uli Peppenhorst und den Grevener Bezirksliga-Fußballern. Foto: Stefan Bamberg

Also eine Tatsache können die Fußballer des SC Greven 09 schon mal als echten Erfolg und Pfand für die Zukunft verbuchen: Der Kader wurde zur neuen Saison absolut sinnvoll verstärkt und genüg gehobenen Ansprüchen sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal. In beiden Wettbewerben läuft es für die Fußballer vom Sportgelände Schöneflieth – egal, wer auf dem Platz und der Trainerbank sitzt.

Diesen Job hatte in der abgelaufenen Woche Uli Peppenhorst übernommen und dafür gesorgt, dass sich Chef-Coach Andreas Sommer in seinem Österreich-Urlaub so richtig erholen kann. Beim 2:1 gegen Germania Hauenhorst war Peppenhorst mit dem Auftritt seiner Truppe ziemlich zufrieden. Und zweite Tage später hatte der Grevener auch nichts zu meckern, als das auf einigen Positionen veränderte Team gegen den Landesligisten VfL Senden in die nächste Pokalrunde einzog.

Nun steht die Auswärtspartie in Wilmsberg auf dem Plan – wieder höchstwahrscheinlich mit Uli Peppenhorst an der Bande, der zum vorerst letzten Mal Musi Sommer vertritt. Außer, in den Bergen Österreichs braut sich ein Sturm zusammen. In diesem Fall könnte es sein, dass Sommer etwas früher die Heimreise antritt und am Sonntag in Wilmsberg dabei ist.

Wie auch immer – ein gemütlicher Sonntagsspaziergang wartet nicht auf das erfolgreiche Grevener Team. Die Duelle gegen den SVW verliefen in den vergangenen Jahren stets auf des Messers Schneide, auch am morgigen Sonntag ist mit einer umkämpften Auseinandersetzung zu rechnen. „Wilmsberg ist für viele Mannschaften ein schwieriges Pflaster. Das gilt auch für uns. Wir müssen sicherlich an unsere Grenzen gehen, wenn wir dieses Spiel gewinnen wollen. Platz für ein überhebliches Auftreten gibt es einfach nicht“, weiß Uli Peppenhorst, der sich diesbezüglich auch keine Gedanken macht. „Die Truppe spürt einfach die Erfolgswelle, die wir erwischt haben. Sie ist fast greifbar. Alle sind sehr fokussiert und brennen auf ihren Einsatz.“

Peppenhorst hat am morgigen Sonntag die Qual der Wahl. Zwar ist Dominik Wessels rotgesperrt, Jonas Averbeck plagt sich mit einer muskulären Blessur herum. Dafür drängen aber wieder viele Spieler in den Kader, die zuletzt weniger zum Einsatz kamen. „Unser Kader ist breit aufgestellt. Das ist gut für die Trainingsbeteiligung und in den Punktspielen. Wir können gerade in der Schlussphase einer Partie noch zulegen. Das ist ein großer Vorteil“, weiß Peppenhorst, der sich voll auf die Partie in Wilmsberg konzentriert und weniger auf das Topspiel eine Woche später gegen den SV Burgsteinfurt schaut. Peppenhorst: „Erst einmal ist der SV Wilmsberg an der Reihe, dann sehen wir weiter.“

► Sonntag, 15 Uhr, in Wilmsberg

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