Fußball: Bezirksliga
SV Drensteinfurt holt gegen Sünninghausen Dreier ohne Schönheitspreis

Drensteinfurt -

Eine klare Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel zeigte Bezirksligist SV Drensteinfurt gegen Blau-Weiß Sünninghausen. Belohnt wurde das mit drei Punkten. Einen Schönheitspreis verdiente sich der SVD allerdings nicht.

Sonntag, 08.09.2019, 15:36 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 20:42 Uhr
Dennis Popil hatte in der 55. Minute die Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen. vergab diese aber. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der 84. Minute.
Dennis Popil hatte in der 55. Minute die Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen. vergab diese aber. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der 84. Minute. Foto: Kleineidam

Oliver Logermann fühlte sich ein wenig an die Partie zuvor beim SC Sönnern (1:2) erinnert. „Es war ein bisschen ein Spiegelbild der letzten Woche“, sagte der Trainer der SVD-Bezirksliga-Fußballer nach dem 3:0-Erfolg im um einen Tag vorgezogenen Heimspiel gegen Blau-Weiß Sünninghausen.

Dritter Sieg nach zwei Niederlagen

„Es war lange knapp und ähnlich wie in Sönnern. Wir waren sehr überlegen die ganze Zeit und hätten eher das 2:0 schießen müssen.“ Diesmal legten die Stewwerter aber das zweite Tor tatsächlich nach, statt den Ausgleich zu kassieren, und feierten nach zwei Niederlagen den dritten Sieg. „Es ging nicht um einen Schönheitspreis, sondern um drei Punkte. Bis unser Spiel schön aussieht, dauert es wahrscheinlich noch ein paar Wochen“, sagte Logermann. Alles in allem war er zufrieden: „Es war eine Steigerung, aber ich wünsche mit mehr Konsequenz vor dem Tor.“

Diogo Castro trifft erneut

Gegenüber dem 5:0-Erfolg im Kreispokal in Gimbte drei Tage zuvor rückten Steffen Scharbaum , Dennis Hoeveler und Diogo Castro für Tobias Kofoth, Leon van Elten und Maximilian Groß in die Anfangsformation. Während der SVD im ersten Durchgang nichts zuließ, erzielte Diogo Castro „zu einem guten Zeitpunkt“ (Logermann) die Führung. In der 42. Minute gelang dem Neuzugang sein bereits sechstes Saisontor. Castro hatte weitere Chancen. Zudem sei den Gastgebern vor dem 1:0 ein klares Tor aberkannt worden, sagte der Coach. Pech hatte Paul Bisping bei einem Pfostenschuss nach einer guten halben Stunde.

Auf Dreierkette umgestellt

Die Drensteinfurter kamen – anders als in Sönnern – sehr konzentriert aus der Kabine. „Wir haben auf Dreierkette umgestellt, wollten mehr Kontrolle im Spielaufbau haben“, berichtete Logermann. Für Patrick Günner kam wie angekündigt zur zweiten Halbzeit Tim Bothen, der sich im ersten Saisonspiel gegen Freckenhorst verletzt und vier Wochen pausiert hatte. Vorne hatte Dennis Popil eine gute Aktion (55.), hinten wurde es nur bei Standardsituationen gefährlich. „Mit ein bisschen Pech kann da auch mal einer reinrutschen“, sagte Logermann. Aus dem Spiel heraus habe sein Team keine Möglichkeiten zugelassen.

Falk Bußmann erhöht

Die Entscheidung fiel in der 84. Minute: Nach einer Flanke von Dennis Hoeveler vollendete Falk Bußmann per Direktabnahme. „Genau dafür hatten wir ihn eingewechselt“, freute sich der SVD-Trainer. „Spätestens nach dem 2:0 war das Ding durch.“ Mit einem verwandelten Elfmeter – Hoeveler war gefoult worden – setzte Spielführer Daniel Ziegner den Schlusspunkt (88.).

Nächster Gegner des SVD ist am Sonntag (15 Uhr) in Lippstadt der SuS Cappel.

SVD: Scharbaum, Günner (46. Bothen), Ziegner, De. Popil, Hoeveler (87. Töns), Niehues, Bisping (68. Bußmann), Fröchte, Brune (75. Wichmann), Castro, Lübke

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