Fußball Bezirksliga
Immer wieder dieser Kriwet

Greven -

Der SC Greven 09 liefert beim SV Wilmsberg eine souveräne Vorstellung ab und fährt einen deutlichen Sieg ein. Ein Mann lässt sich an diesem Sonntag von der Wilmsberger Abwehr kaum stoppen.

Montag, 09.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 01:00 Uhr
Kaum aufzuhalten war an diesem Sonntag Nicolas Kriwet. Beim 4:0 in Wilmsbergs steuerte Grevens Sturmtank alleine drei Treffer bei. Hier verpasst er mit einem Fallrückzieher knapp.
Kaum aufzuhalten war an diesem Sonntag Nicolas Kriwet. Beim 4:0 in Wilmsbergs steuerte Grevens Sturmtank alleine drei Treffer bei. Hier verpasst er mit einem Fallrückzieher knapp. Foto: th

Jedes Mal, wenn er an diesem Sonntag zum Spurt an setzte, schrillten die Alarmglocken in der Wilmsberger Hintermannschaft. Unnachahmlich sein Antritt, kaltschnäuzig seine Abschlüsse: Bisweilen wirkte es so, als würde Grevens Nicolas Kriwet den SV Wilmsberg im Alleingang zerlegen. Doch das wäre zu kurz gegriffen in einem Spiel, dessen Ausgang wenig Raum für Interpretation ließ: Wilmsberg null, Greven vier.

Eine Woche vor dem Gipfeltreffen mit dem SV Burgsteinfurt , der im Parallelspiel gegen den FC Gievenbeck II beim 16:0 eine Duftmarke setzte, glich auch der Auftritt der Grevener Mannschaft einer Demonstration der Stärke. Mit einer von der ersten Minute ebenso entschlossenen wie geschlossenem Vorstellung ließ die Mannschaft von Andreas Sommer und Ulli Peppenhorst den vollmundigen Ansagen zu Saisonbeginn Taten folgen. Und nicht nur das: Greven bot den zahlreichen mitgereisten Zaungästen auch etwas fürs Auge.

Absolut sehenswert war der Führungstreffer nach gerade einmal 13 Minuten. Die Kopfballvorlage von Patrick Fechtel versenkte Niclas Kriwet unhaltbar im Gehäuse von Frederik Teupen. Ein „Tor des Jahrtausends“, urteilte Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann später.

Sein Schlussmann hielt, was zu halten war. Viermal war jedoch auch er an diesem Nachmittag machtlos. So wie beim 0:2 direkt nach Wiederanpfiff, als wiederum Nicolas Kriwet erst mit zwei, drei schnellen Schritten vorbei zog, um dann unhaltbar ins rechte untere Eck einlochte.

Diese beiden Schlüsselmomente entschieden eine Begegnung, in der Greven den Wilmsbergern im zweiten Durchgang weitestgehend die Fläche überließ, um immer wieder brandgefährliche Konter zu setzen. Zwei davon mündeten kurz vor dem Ende in das 3:0 durch Felix Krasenbrink (87.) und das 4:0 durch Nicolas Kriwet (90.). „Man hat gesehen, wo im Moment der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften liegt, das letzte Drittel. Deren letztes Drittel ist brutal und super effizient. Dass bei uns Alex Hesener fehlt, kann keine Ausrede sein.“

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