Fußball: Landesliga
Westfalia-Goalgetter Behrens schlägt Senden fast im Alleingang

Münster -

Corvin Behrens bekommt nicht genug. Der Angreifer und Goalgetter von Westfalia Kinderhaus markierte gegen den VfL Senden beim 6:1-Erfolg der Münsteraner selbst vier Tore. Ein weiteres legte der 33-Jährige noch vor.

Sonntag, 08.09.2019, 18:58 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 19:56 Uhr
Torjubel niemals ohne Corvin Behrens (r.). Der Kinderhauser war an fünf Toren beteiligt. Hier bekommt er eine Umarmung von Mike Liszka.
Torjubel niemals ohne Corvin Behrens (r.). Der Kinderhauser war an fünf Toren beteiligt. Hier bekommt er eine Umarmung von Mike Liszka. Foto: Peter Leßmann

Der Mann des Spiels hieß ohne jeden Zweifel Corvin Behrens . Mit vier Toren und einer Vorlage ließ er Westfalia Kinderhaus quasi im Alleingang zum dritten Mal in Folge jubeln und unterstrich einmal mehr die Aufstiegsambitionen seines Teams. Mit 6:1 (2:1) fertigte der Gastgeber den VfL Senden ab.

Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Münsteraner. Mit gutem Pressing und viel Laufbereitschaft wurde der Gegner angerannt, der sich einige Male nur durch Fouls wehrte. Ein Freistoß von Behrens aus halbrechter Position fand den Kopf von Kevin Schöneberg, prompt stand es 1:0 (8.). Die Kinderhauser waren besser, doch sie nutzten ihre Chancen nicht. Nach maßgenauer Vorarbeit von Simon Winter schoss Mike Liszka das Spielgerät deutlich über den Kasten (17.), und auch Jonas Kreutzer, der Gäste-Torwart Johannes Brückner den Ball clever abluchste, schaffte es nicht, Behrens vernünftig zu bedienen (21.). Das zweite Tor war nur eine Frage der Zeit, doch was machte eigentlich Senden? Konterte eine wacklige Hintermannschaft aus und bekam einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Leon Niehues Dennis Bäumer unfair zu Fall brachte. Rabah Abed versenkte und stellte wieder auf null (24.). Kinderhaus tat sich danach schwer, Ballstafetten aufzubauen und geriet immer wieder in Konter, Hendrik Heubrock verzog für den Gast nur knapp (37.). Aber die Hausherren hatten ja noch Behrens. Ein weiter Einwurf von Vincent Gogoll wurde verlängert und landete auf dessen Fuß, der Ex-Profi schoss trocken aus 18 Metern zur Führung ein (42.). Eine glückliche, aber auch keinesfalls unverdiente Pausenführung. Der zweite Durchgang startete kurios: Ein langer Ball forderte ein Laufduell zwischen Behrens und Brückner, das der Kinderhauser für sich entschied – die Kugel legte er locker ins leere Tor (50.). Die Behrens-Show lief in vollem Gange. Winter setzte sich stark auf der rechten Strafraumseite durch und feuerte das Leder halbhoch auf den zweiten Pfosten. Behrens verwertete per Direktabnahme (56.). Und als der eingewechselte Dzan-Laurin Alic im Strafraum gefoult wurde, nahm sich selbstverständlich Behrens das Leder und markierte seinen vierten Treffer des Tages (62.). Senden fand schlichtweg keine Mittel gegen ihn. Das halbe Dutzend machte schließlich Rui Petro Guimares nach seiner Einwechslung voll, als er erst den Pfosten traf und im Zweitversuch das Netz (81.).

Westfalia-Coach Marcel Pielage fand dennoch klare Worte: „Zwischenzeitlich haben wir uns wirklich doof angestellt, da hatten wir keine gute Absicherung. Insgesamt ist der Sieg natürlich verdient, auch in der Höhe. Wer sechs Tore schießt, hat wenig zu meckern.“ Westfalia: Siegemeyer – Liebert (60. Alic), Brüggemann, Niehues (67. Hollenhorst), Gogoll – Schöneberg, Rensing – Kreutzer (75. Göbel), Behrens, Winter – Liszka (65. Guimares)

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