Fußball: Verbandspokal
SF Lotte zieht souverän ins Achtelfinale ein

Lotte -

Das war schon ziemlich souverän: Keine Probleme hatten die Sportfreunde Lotte am Mittwochabend in der zweiten Runde des Verbandspokals. Sicher mit 4:0 blieb der Regionalligist siegreich und steht in Runde drei.

Mittwoch, 11.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 12.09.2019, 15:12 Uhr
Jegor Jagupov (am Ball) und Erhan Yilmaz (hinten), feierten mit den Sportfreunden einen souveränen 4:0-Erfolg im Verbandspokal beim Delbrücker SC.
Jegor Jagupov (am Ball) und Erhan Yilmaz (hinten), feierten mit den Sportfreunden einen souveränen 4:0-Erfolg im Verbandspokal beim Delbrücker SC. Foto: Frank Diederich

Die Sportfreunde Lotte sind souverän ins Achtelfinale des Verbandspokals eingezogen. Klar mit 4:0 (1:0) setzte sich die Crew um Trainer Ismail Atalan am Mittwochabend beim Westfalenliga-Spitzenreiter Delbrücker SC durch. „Es war ein richtig gutes Spiel von uns. Wir sind sehr seriös aufgetreten, hatten gute Spielzüge dabei“, meinte der SFL-Coach. In Runde drei trifft Lotte nun auf den Westfalenligisten RSV Meinerzhagen, der sich ebenfalls am Mittwochabend bei SG Finnentrop/Bamenohl mit 3:1 durchsetzte.

Für die Sportfreunde trafen Alexander Langlitz (18.) Erhan Yilmaz (57.) jeweils per Freistoß, Marcell Sobotta (67.) und Timo Brauer (72.). Atalan hatte die gleiche Startelf ins Rennen geschockt wie am Samstag gegen Oberhausen, mit einer Ausnahme: Für Jaroslaw Lindner spielte Jegor Jagupov. „Der Pokal ist für uns sehr wichtig. Da wollen wir so weit wie möglich kommen“, erklärt Atalan. „Zudem müssen wir jede Chance unter Wettkampf Bedingungen nutzen, uns weiter einzuspielen.“

Die Sportfreunde waren von Beginn an drin in der Partie und hätten schon zur Pause höher führen müssen. Das war das einzige, was Atalan bemängelte, die magere Chancenverwertung. Kevin Freiberger und Sobotta ließen vor 378 Zuschauern gleich mehrere hochkarätige Chancen aus. Sonst hätte es schon zur Pause klare Verhältnisse gegeben. „Lotte hat uns bis zur Pause am Leben gelassen“, meinte denn auch DSC-Trainer Detlev Dammeier.

Hatten sie vor der Pause noch einige Chancen liegen lassen, lochten die Blau-Weißen nach dem Seitenwechsel noch drei Mal ein und fuhren einen nie gefährdeten Sieg ein. Dabei traf Gianluca Przondziono unter den Augen seines Vaters Martin Przondziono (Manager des SC Paderborn) zudem noch den Pfosten.

Sein Pflichtspiel-Debüt gab Leon Demaj. Der lange verletzte Mittelfeldspieler wurde in der 76. Minute eingewechselt und hinterließ gleich einen guten Eindruck. Auch Stammkeeper Alexander Eiban ist von seiner Virusinfektion genesen. Er saß in Delbrück auf der Bank. Tim Wendel wird in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. So dürfte mit seinem Comeback in etwa zwei Wochen gerechnet werden. Dann fehlen nur noch Jeron Al-Hazaimeh (Kreuzbandriss) und Matthias Rahn (Oberschenkel). Neuzugänge werden die Sportfreunde bis zur Winterpause wohl nicht mehr verpflichten.

SF Lotte : Peitzmeier - Langlitz, Möller, Lisnic, Gmeiner - Przondiono, Brauer (76. Mbouhom) - Sobotta (81. Engel), Yilmaz (76. Demaj), Freiberger (71. Freiberger) - Jagupov.

Tore: 0:1 Langlitz (17.), 0:2 Yilmaz (57.), 0:3 Sobotta (67.), 0:4 Brauer (72.).

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