Fußball: Oberliga Westfalen
Flutlichtgestalten: RW Ahlen erwartet den FC Gütersloh

Ahlen -

Zum zweiten Flutlichspiel der noch jungen Saison empfängt Rot-Weiß Ahlen den FC Gütersloh. Der hat eine erstaunliche Entwicklung hinter sich. Die soll in Ahlen vorerst enden. Bei einem Sieg winkt RWA eine kleiner Bonus.

Donnerstag, 19.09.2019, 17:00 Uhr
Beim letzten Flutlichtspiel gegen den SC Wiedenbrück holten Sebastian Mai (links) und RW Ahlen ein 1:1-Remis. Ein Resultat, in das die Rot-Weißen gegen den FC Gütersloh vermutlich nicht unbedingt einwilligen würden.
Beim letzten Flutlichtspiel gegen den SC Wiedenbrück holten Sebastian Mai (links) und RW Ahlen ein 1:1-Remis. Ein Resultat, in das die Rot-Weißen gegen den FC Gütersloh vermutlich nicht unbedingt einwilligen würden. Foto: Marc Kreisel

Herbstliche 13 Grad Celsius mit mäßigen Böen sind vorhergesagt. Wer sich nicht daheim auf der Couch einmummeln und lieber Fußball sehen möchte, dürfte am Freitagabend im Wersestadion gut aufgehoben sein.

Um 19 Uhr empfängt RW Ahlen den FC Gütersloh – und das nach dem 1:1-Remis gegen den SC Wiedenbrück bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison in der Abenddämmerung.

Tabellenführung winkt

„Wenn das Flutlicht auf den leicht feuchten Rasen scheint, das hat was. Das ruft ganz andere Gefühle im Pöhler hervor“, sagt Christian Britscho . Dass so ein Flutlichtmatch am Freitag den gewohnten Wochenablauf und die Belastungssteuerung im Training durcheinanderwürfelt, ist geschenkt.

RW Ahlens Übungsleiter hat vor dem Duell mit dem FCG moderat trainieren lassen, damit sein Personal ausgeruht und frisch an den Start geht. „Die Vorfreude auf Freitag ist riesig. Wir können die Tabellenführung übernehmen. Das wäre ein toller Bonus für unsere harte Arbeit“, wird Timon Schmitz auf der Facebookseite des Vereins zitiert.

Vom Mief zur Duftmarke

An der Motivation sollte es also auf Seiten der Gastgeber nicht mangeln. Und auch die Gäste vom Heidewald präsentieren sich bislang ganz anders als noch in der Hinserie der Vorsaison. Da haftete dem FCG der Mief des Tabellenkellers an, ehe er in der Rückrunde eine Duftmarke nach der anderen setzte und die Saison punktgleich mit den Ahlenern im Mittelfeld abschloss.

„Man erkennt seit Anfang des Jahres eine gute Entwicklung bei den Güterslohern. Und hätten sie nicht gegen Sprockhövel erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert, hätten sie jetzt zwei Punkte mehr und es wäre das Duell Dritter gegen Fünfter“, sagt Christian Britscho anerkennend.

FCG setzt auf spielerische Komponente

Wenn der FCG vom Verletzungspech verschont bleibe, erwarte er ihn in der oberen Tabellenhälfte. „Wir wissen also, dass eine schwierige Aufgabe auf uns zukommt“, sagt Britscho. Mit den Ostwestfalen kreuze ein Gegner an der August-Kirchner-Straße auf, der „selber gerne Fußball spielt und sich nicht nur darüber definiert, gut zu stehen und auf Konter zu setzen“.

Die Elf von Gäste-Coach Julian Hesse verfüge über einen guten Spielaufbau. Den zu unterbinden, setzt auf Ahlener Seite die Bereitschaft voraus, abermals Wege zurückzulegen. Die lediglich vier Gegentreffer sind durchaus als Gütesiegel zu werten und sind das Resultat aus vorbildlich praktiziertem Umschaltspiel und konsequenter Arbeit gegen den Ball verbunden. Der hohe Aufwand wurde bis dato (meist) belohnt. Klar ist aber auch: Es bedeutet Arbeit und „ist nichts, was uns zufliegt“, stellt Britscho klar.

Er wird auch am Freitagabend ohne den gesperrten Rechtsverteidiger Marvin Schurig auskommen müssen, den beim 2:0-Erfolg gegen den ASC 09 Dortmund Mike Pihl vertrat. Darüber hinaus plagt sich Akil Cömcü mit einem grippalen Infekt.  

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