Fußball: Kreisliga A Beckum – Ergebnisse des 7. Spieltags
Neun Tore und ein Platzverweis: Westfalia Vorhelm düpiert ASK Ahlen

Ahlen -

Westfalia Vorhelm hat ASK Ahlen regelrecht überrollt. Die Mannschaft von Serkan Aldemir schwächte sich in einer wichtigen Phase selbst – und hakt das Thema Aufstieg nun endgültig ab.

Sonntag, 22.09.2019, 18:06 Uhr aktualisiert: 22.09.2019, 20:20 Uhr
Der spielentscheidende Moment: ASK-Mittelfeldspieler Alper Yildirim wird nach einem Foul an Davin Wöstmann des Feldes verweisen – sehr zu seinem Unverständnis, wie er dem Schiedsrichter deutlich macht.
Der spielentscheidende Moment: ASK-Mittelfeldspieler Alper Yildirim wird nach einem Foul an Davin Wöstmann des Feldes verweisen – sehr zu seinem Unverständnis, wie er dem Schiedsrichter deutlich macht. Foto: Lars Gummich

Ein nicht immer hochklassiges, aber ereignisreiches Derby hat Westfalia Vorhelm bei ASK Ahlen letztlich verdient mit 6:3 für sich entschieden.

Während die Gäste damit den Abstand zur Tabellenspitze verkürzten, nahmen die Hausherren Abstand von ihrem Saisonziel. „Das Aufstiegsthema ist jetzt abgehakt. Da müssen wir realistisch sein“, erklärte ASK-Coach Serkan Aldemir . Gegen Vorhelm hatte der Übungsleiter erstmals wieder seinen kompletten Kader zur Verfügung.

Starker ASK-Beginn

Dementsprechend selbstbewusst legten die Gastgeber los und dominierten die Begegnung in der Anfangsphase. Folgerichtig markierte Hasan Keskin die 1:0-Führung für ASK (10.). Ismail Colak legte kurze Zeit später sogar das 2:0 (18.) nach. Ab Mitte der ersten Hälfte fanden anschließend die Gäste besser in die Partie. „Da waren wir dann griffiger in den Zweikämpfen und insgesamt aufmerksamer“, befand TuS-Trainer Dennis Averhage.

Fußball-Kreisliga A Beckum: ASK Ahlen – Westfalia Vorhelm 3:6

1/57
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich
  • Foto: Lars Gummich

Lennart Pörschke verkürzte für die TuS in der 36. Minute auf 1:2. 120 Sekunden später verwandelte Marvin Brüggemann einen Elfmeter zum 2:2-Ausgleich (38.). Weitere zwei Zeigerumdrehungen später sah ASK-Mittelfeldspieler Alper Yildirim nach einem groben Foul an Vorhelms Davin Wöstmann zudem die Rote Karte (40.).

Trainer einig: Westfalia verdienter Sieger

„Das war spielentscheidend. In der Phase waren wir nicht clever genug“, monierte Serkan Aldemir. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Marvin Brüggemann die Gäste erstmals mit 3:2 in Führung (49.). Nicht immer machte sich die Vorhelmer Überzahl in der Folgezeit bemerkbar, letztlich war sie dennoch mitentscheidend für den Spielausgang.

Davin Wöstmann (74.) und Philipp Kaldewei (77.) erhöhten für die Westfalia auf 5:2. Hasan Keskin verkürzte für die Platzherren zwar noch auf 3:5 (82.), doch mit dem 6:3 durch Marvin Brüggemann (87.) war die Begegnung endgültig entschieden. „Über 90 Minuten gesehen haben wir uns mehr Chancen rausgespielt und deshalb auch verdient gewonnen“, resümierte Dennis Averhage.

Sein Gegenüber pflichtete ihm bei. „Vorhelm hat sich das verdient. Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden, mit der Leistung aber größtenteils schon. Deshalb können wir optimistisch für die nächsten Wochen sein“, so Serkan Aldemir.

ASK: Cicek – Taser (75. Altun), Ece, Keskin, Kurt (41. Tunc), Okan, B. Gemec, Yildirim, Cirak, Colak, Güney (58. E. Bak)

Vorhelm: Reinke – Lüning, Kraskes, Schmitz, Braun (67. Brehe), Woestmann (76. Boschi), Brüggemann, Pörschke (72. Kaldewei), Strob (25. Lohmann), Wöstmann, Bergedieck

Weitere Ergebnisse des 7. Spieltags:

TuS Wadersloh – SuS Ennigerloh 3:2

Im siebten Spiel kassierte der bisherige Tabellenführer Ennigerloh die erste Niederlage. Wadersloh dagegen bestätigte die gute Form der letzten Wochen. Zunächst war Ennigerloh durch Patrick Zwoll 1:0 in Führung gegangen (27.). Noch vor dem Seitenwechsel drehten Mohamed Soumah (29.) und Florian Burmann (43.) die Partie allerdings zu Gunsten der Gastgeber. Burmann erhöhte Mitte der zweiten Hälfte auf 3:1 (65.). Den Gästen gelang in der Schlussphase nur noch der 2:3-Anschlusstreffer durch Vincenzo Caterisano (82.).

Aramäer Ahlen – Vorwärts Ahlen 2:5

Während Vorwärts Ahlen seinen positiven Lauf weiter fortsetzt, bleiben die Gastgeber im Tabellenkeller. „Wir machen Anfängerfehler. Das Niveau ist anscheinend zu hoch für uns“, kritisierte Aramäer-Coach Selim Smajkic. Auf der Gegenseite war Oliver Glöden mit seinem Team auch nicht vollständig zufrieden, dennoch langte es zum nächsten Dreier: „Das war viel Kampf und Krampf. Trotzdem war der Sieg über 90 Minuten gesehen verdient.“ Stefanos Dontsis (28./32.), Moritz Lüdemann (56.) und Alexander Klockenbusch (79./86.) erzielten die Tore für die Gäste. Auf Seiten der Hausherren traf Vesko Hamidovic doppelt (42./67.).

SV Neubeckum – Germania Stromberg 3:1

Der SVN hat den Ausrutscher von Ennigerloh genutzt und damit die Tabellenführung in der Kreisliga A übernommen. Toptorschütze Michel Osmanovic brachte die Platzherren in der 35. Minute mit 1:0 in Front. Nach der Pause legte Luis Einhoff das 2:0 nach (52.). Durch den Anschlusstreffer von Strombergs Julius Grosserhode (70.) bekam die Partie wieder Spannung. Der Ausgleich aber gelang den Gästen nicht mehr. Stattdessen machte Luis Einhoff mit seinem zweiten Tor kurz vor Schluss alles klar für den neuen Spitzenreiter (88.).

SuS Enniger – Rot-Weiß Vellern 2:1

Die Begegnung nahm schnell Fahrt auf. Gleich in der Anfangsminute markierte Mike Maslowski den 1:0-Führungstreffer für die Gäste (1.). Nur fünf Minuten später antwortete Enniger mit dem 1:1 von Maxim Reschetnik (6.). Dabei blieb es bis zur Pause. Trotz Unterzahl nach einer Roten Karte entschieden die Hausherren das Spiel in der zweiten Halbzeit für sich. Marc Jüttemeier erzielte in der 62. Minute die 2:1-Führung, die bis zum Schlusspfiff bestehen blieb.

VfB Germania Lette – SKS Ahlen 5:1

„Momentan ist es mit diesem Kader schwierig für uns Punkte zu holen“, gestand SKS-Spielertrainer Dennis Tulgay. „Dafür haben wir uns sogar noch lange gut geschlagen. Am Ende ist es zu hoch ausgefallen“, befand der Übungsleiter. Stefan Maibaum (14.) und Dennis Brinkhaus (22.) brachten Lette im ersten Abschnitt 2:0 in Führung. Anschließend hielten die Gäste lang Zeit mit und verkürzten in der 72. Minute durch Georg Albayrak auf 1:2. Mit dem 3:1 der Gastgeber durch Maibaums zweiten Treffer aber war die Messe gelesen (76.). Marc-Rene Witte (84.) und Alexander Klinnert (89.) erhöhten anschließend noch auf 5:1.

SpVg Oelde – SC Roland Beckum 2 0:3

Gegen den SCR kassierten die Oelder ihre erste Saisonniederlage. Zenel Ajazi gelang in der 10. Minute das 1:0 für die Gäste. Im zweiten Durchgang baute Abdulraauf Usma den Vorsprung für Roland aus (50.). Usma machte schließlich mit dem 3:0 auch alles klar (70.). Durch den vierten Saisonsieg verbesserten sich die Roländer in der Tabelle auf Rang fünf.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6950567?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
WDR macht Platz für 130 Wohnungen
Von der Mondstraße zum Servatiiplatz (v.l.) Stadtbaurat Robin Denstorff, Studioleiterin Andrea Benstein, Oberbürgermeister Markus Lewe, Dr. Carsten Wildemann (Leiter der WDR-Gebäudewirtschaft), Dr. Christian Jäger (Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau) und Dr. Thomas Robbers (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster) stellten die gemeinsamen Pläne von Stadt und WDR vor.
Nachrichten-Ticker