Fußball: Bezirksliga
Dämpfer für Aufsteiger Borussia bei Schlusslicht Gievenbeck II

Münster -

Nach sechs Siegen am Stück wurde Borussia Münster ausgerechnet im Derby vom bis dato punktlosen Tabellenletzten 1. FC Gievenbeck II ausgebremst. Die Hausherren jubelten über das 1:1, der Gast verschenkte hingegen so die Tabellenführung.

Sonntag, 29.09.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 23:30 Uhr
Für Fouad Rachih (r.) und den FCG war es der erste Zähler der Saison, für Hannes John und die Borussen der erste Punktverlust nach sechs Siegen.
Für Fouad Rachih (r.) und den FCG war es der erste Zähler der Saison, für Hannes John und die Borussen der erste Punktverlust nach sechs Siegen. Foto: fotoideen.com

Yannick Bauer hatte schon vor der Partie gegen die Reserve des 1. FC Gievenbeck kein gutes Gefühl, obwohl der Aufsteiger als Tabellenzweiter zum Underdog fuhr, der bislang noch keinen Punkt geholt, dafür aber schon 40 Gegentreffer kassiert hatte. Diese Ahnung des Trainers von Borussia Münster wurde bestätigt, denn die Gäste kamen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

Die Partie hatte gerade begonnen, da klingelte es bereits im Kasten von Gäste-Keeper Philipp Oluts. Nach drei Minuten traf Benjamin Dona zur frühen und überraschenden Führung. Borussia schüttelte sich kurz und übernahm ab sofort das Kommando, ohne allerdings Zählbares zu hinterlassen. Gievenbeck stand kompakt und machte ein Durchkommen schwer, keine Spur mehr von löchrigem Käse. Das lag auch an der Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Neben dem bärenstarken Keeper Johannes Konert verstärkten Paul Bergmann und André Strothmann die Abwehr. Erst in der 40. Minute zahlte sich der Ballbesitzfußball des Neulings aus. Tom Finger erzielte nach einem Freistoß von Kapitän Henry Hupe den Ausgleich.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nicht viel, Borussia agierte, der FCG hatte Konert, der einfach alles hielt, sofern nicht Latte oder Pfosten einen Treffer des Favoriten verhinderten. Gievenbeck blieb das Glück hold. Das Schlusslicht schaffte es, das Remis über die Zeit zu bringen.

Trainer Michael Füstmann war erleichtert nach dem ersten Zähler. „Nach der Rückkehr einiger Spieler sind wir wieder ligafähig. Wir haben hart gearbeitet, um den Glauben an uns zu stärken. Nun müssen wir dranbleiben, damit wir am Ende über dem Strich stehen.“

Bauer war hingegen verständlicherweise stinksauer. „Das war beim Gegner eine ganz andere Mannschaft als in den bisherigen sieben Partien. Ohne die Verstärkung aus der ersten Mannschaft wäre die Truppe nicht ligafähig. Das entschuldigt allerdings nicht das Spiel meines Teams, das einfach nicht intelligent genug war, den Ball erneut über die Linie zu drücken.“ FCG: Konert – Ramsbrock, Strothmann (62. Rachih), Bergmann, Mirza – Cissé, Bensmann, Seferovic (70. Kartalci), Leisgang (68. Tordat), Dona – Gerick (68. Gorzalnik) Borussia: Oluts – Kvesic (60. John), Finger, Hupe, Flügel – Ebong, Hermann (82. Gauchan), Ueberfeld (64. Koopmann), Ta (70. Landas) – Kovacevic, Paul

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