Fußball: Bezirksliga
Nach dem 2:3 gegen Recke: Wolbecks Trainer Fetsch mit Lob und Tadel

Münster -

Zwei Tage nach der 0:1-Niederlage bei Vorwärts Wettringen blieb der VfL Wolbeck auch am Dienstagabend punktlos. Gegen den TuS Recke unterlag der Bezirksligist von Trainer Lois Fetsch mit 2:3 (0:1) und haderte dabei mit der Leistung des Unparteiischen.

Dienstag, 01.10.2019, 23:29 Uhr
Malte Höppner kam nach einer Stunde in die Partie, konnte die 2:3-Niederlage des VfL Wolbeck gegen TuS Recke aber nicht verhindern.
Malte Höppner kam nach einer Stunde in die Partie, konnte die 2:3-Niederlage des VfL Wolbeck gegen TuS Recke aber nicht verhindern. Foto: fotoideen.com

Der Frust saß tief, die Enttäuschung war groß. Nachdem Wolbecks Trainer Lois Fetsch fair sämtliche Akteure abgeklatscht und danach kurz durchgeschnauft hatte, musste er nicht lange überlegen, um sein ganz persönliches Fazit nach der Bezirksliga-Partie gegen den TuS Recke zu ziehen. „Unverdient verloren. Großes Kompliment an meine Mannschaft, die bis zur letzten Minute alles rausgehauen hat. Leider war das Ganze für einen zu schnell.“ Vermutlich meinte der VfL-Trainer damit weder den Platzwart noch den Kassierer. Es ist gut möglich, dass der Adressat seiner Kritik der Unparteiische war. Weil der, aus Sicht der Gastgeber, in entscheidenden Situationen eben unglücklich entschieden hatte. Letztlich stand für die Blauen aus Wolbeck eine 2:3 (0:1)-Niederlage zu Buche, die so nicht einkalkuliert war.

Sebastian Jakob vergab, Linus Möllers verfehlte, Nico Frerichs verpasste – so die Wolbecker Torchancen vor der Pause im Zeitraffer. Drei Möglichkeiten, kein Treffer. Ganz anders der Gast aus Recke, der nach 28 Minuten durch Rene Heeke in Führung ging. Nach einem umstrittenen Freistoß war der Torjäger als Erster zur Stelle, als das Leder im Strafraum hin und her flipperte. „Da hat der Tegtmeier zu hundert Prozent den Ball gespielt, und der Schiri pfeift ihm das ab. Überhaupt nicht zu verstehen“, ärgerte sich der Wolbecker Anhang am Kunstrasenplatz. Und noch einmal ging die VfL-Fangemeinde hoch, als es nach 58 Minuten keinen Freistoß für Wolbeck gab, weil der Referee nichts Unrechtes gesehen hatte. Stattdessen ließ der Mann in Schwarz die Partie weiterlaufen, was Tobias Klostermann mit einem Fernschuss zum 2:0 für Recke ausnutzte. Hoffnung keimte auf, als Marco Bensmann (66.) nach Frerichs-Freistoß auf 1:2 verkürzen konnte. Und das erst recht, als wenig später Marc Klein einen (allerdings berechtigten) Foulelfmeter von Heeke parierte. Nur dumm, dass kurz danach die VfL-Abwehr schlief und Phillip Büchter (76.) das 3:1 gelang.

Mit Wut im Bauch und dem Mut der Verzweiflung warfen die Hausherren in der letzten Viertelstunde nun wirklich alles nach vorn, um das Unmögliche noch möglich zu machen. Per Kopf gelang Jonathan Tegt­meier in der 90. Minute das 2:3, dem Bensmann in der allerletzten Sekunde den Ausgleich folgen lassen musste. Aber er schoss freistehend vorbei. Wolbeck: Klein - Jan N. Tegtmeier (77. Rehberg), Jonathan Tegt­meier, Quabeck (46. Bodin), Speckmann - Frerichs, Möllers, Bensmann, Thewes - Jakob (60. Gadau), Lubitz (60. Höpp­ner)

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