Fußball: Kreisliga A2 Münster
Spielabbruch beim SV Rinkerode nach Führung für GS Hohenholte

Hohenholte -

45 Minuten zeigten die Kreisliga-A-Fußballer von GS Hohenholte beim SV Rinkerode eine starke Leistung und lagen zur Pause völlig verdient mit 1:0 in Führung. Trotzdem mussten die Gelb-Schwarzen ohne Punkte die Heimreise antreten.

Freitag, 04.10.2019, 11:26 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 15:48 Uhr
Mario Boonk (re.) traf zum 0:1.
Mario Boonk (re.) traf zum 0:1. Foto: Marco Steinbrenner

Was war passiert? In der Halbzeit begann es sehr stark zu regnen. Hinzu kamen Blitz und Donner. Schiedsrichter Steffen Homann entschied nach der 15-minütigen Pause, die Partie zunächst nicht fortzusetzen und die vorgeschriebene halbe Stunde abzuwarten. Fünf Minuten vor Ablauf sprach der Unparteiische mit beiden Trainern und bat nochmals zehn Minuten um Geduld. Mittlerweile hatte auch noch Hagel eingesetzt, sodass die Oberfläche des Kunstrasenplatzes komplett weiß war. Homann brach um 16.35 Uhr die Partie ab. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Bis zu diesem Zeitpunkt lagen die Schützlinge von GSH-Trainer Ralf Zenker mit 1:0 in Führung. Mario Boonk hatte nach 33 Minuten den Ball per Freistoß aus 18 Metern im Rinkeroder Gehäuse untergebracht. Vorausgegangen war ein Foul an Tobias Nolte. Die größte Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, vergab kurze Zeit später Marvin Niehoff, der aus fünf Metern am Schlussmann der Platzherren scheiterte. „Wir haben keine Chancen des Gegners zugelassen und standen sehr stabil“, berichtete Zenker. „Die Leistung war total in Ordnung. Deshalb ist es natürlich super bitter, dass wir nicht weiterspielen konnten.“

Am morgigen Sonntag (6. Oktober) kommt es ab 15 Uhr auf der Teltheide-Sportanlage zum Kellerduell, wenn die Zenker-Elf als Schlusslicht den Vorletzten BW Aasee II empfängt. Die Gäste unterlagen am Donnerstag mit 1:4 beim SV Herbern II. Die Brüder Tobias und Timo Nolte stehen den Hohenholtern aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Lionel Oberbeck, der in Rinkerode berufsbedingt gefehlt hatte, kehrt dagegen in den Kader zurück. „Wir müssen gewinnen“, gibt Ralf Zenker unmissverständlich die Marschroute aus.

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