Fußball: Landesliga 4
Hoffentlich gibt‘s auch Tore beim TuS Altenberge

Altenberge -

Echte Tormaschinen sind sie beide nicht. Wenn sich am Sonntag Altenberge und Senden gegenüber stehen, könnte es sein, dass der Stadionsprecher außer Auswechselungen nicht viel zu melden hat.

Freitag, 04.10.2019, 13:54 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 19:54 Uhr
Christian Hölker (l.) erzielte gegen Ahaus die Führung und hatte weitere gute Möglichkeiten auf dem Stiefel. Ist der Knoten beim ihm auch endlich geplatzt?
Christian Hölker (l.) erzielte gegen Ahaus die Führung und hatte weitere gute Möglichkeiten auf dem Stiefel. Ist der Knoten beim ihm auch endlich geplatzt? Foto: Thomas Strack

Sieben Spiele, fünf Tore gegen sieben Spiele, acht Tore: Mit dem TuS Altenberge und VfL Senden stehen sich am Sonntag im Altenberger Sportpark zwei Teams gegenüber, die wahrlich nicht als Tormaschinen zu bezeichnen sind. Stadionsprecher Norbert Voss wird nicht viel zu tun bekommen – es sei denn, es wird jeweils vier Mal ausgewechselt. Oder der Knoten ist nun endlich geplatzt beim TuS, und die Mannschaft von Trainer André Rodine spielt sich in einen Torrausch.

Nach dem ersten Saisonsieg am Sonntag gegen Eintracht Ahaus wurde im Clubheim zwar noch gefeiert, aber nicht übermäßig. „Das war schon ein gutes Gefühl für uns alle. Auch die Trainingswoche verlief entspannter“, beschrieb der Trainer die Stimmung unter der Woche.

Aber Rodine erhob auch sofort den mahnenden Zeigefinger und stellte fest: „Was in der Tabelle zu sehen ist, entspricht nicht dem Leistungsstand der Sendener. Gegen Heiden zum Beispiel waren sie lange Zeit überlegen und haben erst zum Schluss das 0:1 kassiert.“ Angreifer Rabah Abed und Joshua Dabrowski im zentralen defensiven Mittelfeld seien immer noch Fußballer, die es könnten. Zurzeit jedoch kommt die Elf von Trainer André Bertelsbeck nicht in die Spur. „Das ist oft eine Sache des Kopfes“, kennt Rodine das Problem aus eigener Erfahrung.

Wie schon gegen Ahaus will der TuS den Gegner aus einer sicheren Abwehr heraus bei Balleroberung schnell „vertikal“ überwinden und auf den Torabschluss drängen. Das werde man aber situativ entscheiden. „Defensiv gut stehen“ lautet die vorrangige Devise.

Steffen Köhler, der unter einer Bänderdehnung leidet, und Henrik Wilpsbäumer, der bis zur Winterpause im Ausland lebt, fehlen am Sonntag im Spiel gegen den VfL Senden.

 

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