Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Derby zwischen VfL Ladbergen und SW Lienen im Blickpunkt

Tecklenburger Land -

Am 9. Spieltag der Fußball-Kreisliga A kommt es zu einigen packenden Partien. Interessant verspricht das Derby zwischen VfL Ladbergen und SW Lienen zu werden. Auf Preußen Lengerich und TuS Graf Kobbo Tecklenburg warten am Sonntag dicke Brocken.

Freitag, 04.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 04.10.2019, 18:52 Uhr
Christopher Brune (am Ball) und die Lengericher Preußen wollen auch nach dem Spiel gegen Büren jubeln.
Christopher Brune (am Ball) und die Lengericher Preußen wollen auch nach dem Spiel gegen Büren jubeln. Foto: Jörg Wahlbrink

Auf Preußen Lengerich (gegen SV Büren) und TuS Graf Kobbo Tecklenburg (gegen SC Halen) warten am Sonntag dicke Brocken. Interessant verspricht das Derby zwischen VfL Ladbergen und SW Lienen zu werden. Unter der Woche setzte sich bereits Westfalia Hopsten mit 1:0 gegen Brukteria Dreierwalde durch. Bereits am Samstagmittag (13.30 Uhr) trifft der SC Dörenthe auf Falke Saerbeck, die weiteren Begegnungen werden am Sonntagnachmittag um 15 Uhr angepfiffen.

VfL Ladbergen - SW Lienen

Es ist das erste Nachbarschaftsderby seit langem. Entsprechend ist hüben wie drüben die Vorfreude groß, die Erwartungshaltung sowieso. So dürften am Sonntag zu 15 Uhr viele Zuschauer ins Stadion an der Königsbrücke strömen, wenn dort der VfL Ladbergen Aufsteiger SW Lienen empfängt. 55 Tore durften die Zuschauer in den acht Spielen mit Beteiligung des Aufsteigers aus Lienen bereits bewundern, die Schwarz-Weißen mischen die Liga mächtig auf und sorgten wöchentlich für Furore. Am Sonntag will der VfL Ladbergen versuchen, die Spätzünder aus Lienen zu bremsen, regelmäßig gelang es den Gästen im bisherigen Saisonverlauf in der Schlussphase schon verloren geglaubte Partien noch zu drehen. In der Tabelle ist der Aufsteiger mit 13 Zählern Zehnter, der VfL belegt mit mageren vier Punkten den viertletzten Platz. Um den Anschluss nicht zu verlieren, ist für den VfL ein Sieg eigentlich Pflicht. Dafür heißt es aber bis zur 90. Minute Gas zu geben.

TGK Tecklenburg - SC Halen

TGK-Spielertrainer Julian Lüttmann sieht auf beiden Seiten eine „brutale Qualität auf dem Platz.“ Schon beim Tecklenburger Pokaltriumph in Halen sei es hoch her gegangen, der Kobbo-Trainer erwartet auch am Sonntag eine hochklassige Auseinandersetzung mit „vielen Emotionen“. Respekt hat er vor allem vor den pfeilschnellen Halener Offensivkräften Stefan Seiler und Kevin Wolff, „die wahrscheinlich rückwärts schneller sind als ich vorwärts“, muss Lüttmann lachen. Nach einer guten Trainingswoche und mit voll besetztem Kader gehen die Gastgeber zuversichtlich ins Verfolgerduell, in dem man „90 Minuten lang hochkonzentriert zu Werke“ gehen müsse. Die Halener hätten das Spiel aufgrund der Hochzeit von Björn Tegelkamp gerne verlegt, doch das war nicht möglich. „Wir nehmen da keine Rücksicht auf den Sonntag, eine Hochzeit ist nur einmal im Jahr“, sieht Halens Spielertrainer Björn Jansson seine Schützlinge gerade aufgrund der Umstände als „ganz klaren Außenseiter“ an.

Preußen Lengerich - SV Büren

Jeglichen Aufstiegsträumereien im Umfeld schiebt Lengerichs Trainer Pascal Heemann einen Riegel vor. Was für ihn vor allem wichtig ist, seine Elf sei auch spielerisch in der Lage mit den Top-Teams der Liga mitzuhalten. Der eingeschlagene Weg sei genau richtig, Heemann freut sich auf das Kräftemessen mit einer der spielstärksten Mannschaften der Kreisliga A. „Mit der Qualität im Kader, können sie am Ende auch für die ganz große Überraschung sorgen“, traut der Preußen-Coach den Gästen sogar den Meistertitel zu. Personell sieht es weiterhin gut aus bei den Hausherren, die alle Mann an Bord haben.

Teuto Riesenbeck - Eintracht Mettingen

Nach der 1:2-Pleite in Lengerich gilt es für Teuto Riesenbeck es schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, Mettingen sei genau wie auch Lengerich eine „sehr gute Kreisliga A-Mannschaft“. Verzichten müssen die Gastgeber auf Mario Heeke, Kapitän Niklas Heilemann, Felix Knöfel und Lukas Sackarendt.

SC Dörenthe - Falke Saerbeck

Erst das Kräftemessen mit den Falken, dann mit der Mannschaft aufs Dörenther Oktoberfest. „Da bringt vielleicht nochmal fünf bis zehn Prozent mehr Motivation in den Köpfen“, sieht DSC-Coach Ralf Scholz die anstehenden Feierlichkeiten absolut positiv.

Arminia Ibbenbüren - SV Dickenberg

Wenn es nach dem Verlauf der vergangenen Wochen geht, dann steht der Sieger praktisch schon fest. Die Arminen sind dank ihrer Siegesserie Spitzenreiter, die Gäste vom Dickenberg kassierten zuletzt beim 0:8 gegen Tecklenburg mächtig Haue. Die Hausherren sind also haushoher Favorit.

SW Esch - Ibbenbürener SV II

Von einem Schicksalsspiel im Kampf um den Klassenerhalt zu sprechen wäre verfrüht, doch richtungsweisenden Charakter hat das dieses Kellerduell. Die Kitroschat-Elf hoffen im heimischen Sportpark nach zuletzt sechs Pleiten in Serie auf Zählbares.

Westf. Hopsten - B. Dreierwalde 1:0

Westfalia Hopsten hat passend zur Hopstener Kirmes den Negativlauf der vergangenen Wochen gestoppt und ausgerechnet im Nachbarschaftsderby gegen Brukteria Dreierwalde den zweiten Saisonsieg eingefahren. Peter Mai erzielte schon nach zwei Minuten das goldene Tor beim 1:0 (1:0)-Erfolg der Greiwe-Elf.

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