Fußball: Landesliga 4
SV Herbern dominiert bei Viktoria Heiden und knipst erst spät

Herbern -

Der SV Herbern machte es bei Viktoria Heiden lange, sehr lange spannend. Erst kurz vor Schluss sorgten die dominanten Gäste für die Entscheidung.

Sonntag, 06.10.2019, 21:45 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 21:50 Uhr
Philipp Just (l.) war neben Julius Höring einer der besten Herberner in der Partie gegen Heiden.
Philipp Just (l.) war neben Julius Höring einer der besten Herberner in der Partie gegen Heiden. Foto: Christian Besse

Der SV Herbern hat seinen zweiten Dreier in Folge eingefahren. Bei Viktoria Heiden gewann die Elf von Holger Möllers am Sonntagnachmittag mit 2:0 (0:0). Es war ein erst in den Schlussminuten eingefahrener Sieg, den die Blau-Gelben schon viel früher hätten klarmachen können.

„Wir haben uns heute beim Toreschießen schwer getan“, monierte der SVH-Coach nach dem Schlusspfiff. In den ersten 25 Minuten dominierten die Gäste, doch Whitson, Jan Hoenhorst und Dominick Lünemann konnten klare Chancen nicht nutzen. „Danach haben wir uns dem Pöhlen der Heidener angepasst und haben die Viktoria dadurch erst einmal ins Spiel kommen lassen“, so Möllers.

Nach der Pause waren die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt. Die zweiten 45 Minuten waren eine einzige Sturm- und Drang-Phase der Herberner, die sich aber erneut nicht belohnten. Zumindest zunächst nicht: Whitson, Hoenhorst und Johannes Richter ließen weitere Torgelegenheiten für den SVH liegen.

Dann, sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, brachten die Gastgeber nach einer Ecke den Ball nicht aus dem Strafraum, und Julius Höring erzielte aus dem Gewühl heraus das späte, aber überfällige 1:0 aus Herberner Sicht. In der Nachspielzeit machte Whitson nach einem Konter und Vorarbeit des eingewechselten Marcel Scholtysik endgültig alles klar.

SVH: Haarseim – Ph. Dubicki, Richter, J. Höring, Just – Airton, Breloh (90. Cangül), Vogt (68. Krampe) – Lünemann (82. Scholtysik), Whitson, Hoenhorst (78. Amoev). Tore: 0:1 J. Höring (83.), 0:2 Whitson (90.+2). Beste Spieler: J. Höring, Just.

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