Fußball: Bezirksliga 12
Die Liste der Ausfälle beim SV Burgsteinfurt wird immer länger

Burgsteinfurt -

Die Liste der Ausfälle beim SV Burgsteinfurt nimmt allmählich bedrohliche Formen an. Am Sonntag gegen BW Aasee fehlten acht Stammspieler, zudem verletzten sich zwei Akteure im Spiel. Das könnte Probleme fürs Saisonziel Meisterschaft mit sich bringen.

Montag, 07.10.2019, 15:32 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 15:34 Uhr
Sam Anyanwu (v.l.), dick eingepackt neben Felix Lefert, Marcel Brameier, Lucas Bahlmann, Thomas Artmann und Kai Hintelmann, hinter der Bande stand Lars Kormann mit Kind: Die Liste der Ausfälle beim SV Burgsteinfurt ist lang und wird mit jedem Spiel länger.
Sam Anyanwu (v.l.), dick eingepackt neben Felix Lefert, Marcel Brameier, Lucas Bahlmann, Thomas Artmann und Kai Hintelmann, hinter der Bande stand Lars Kormann mit Kind: Die Liste der Ausfälle beim SV Burgsteinfurt ist lang und wird mit jedem Spiel länger. Foto: G. Saborowski

Eine Länderspielpause wie in der höchsten deutschen Spielklasse könnte die erste Mannschaft des SV Burgsteinfurt zurzeit ebenfalls gut gebrauchen. Wobei 14 Tage Erholung für die meisten Verletzten beim SVB gar nicht ausreichen würden, um wieder auf die Beine zu kommen. Am Sonntag beim Heimspiel gegen Blau-Weiß Aasee Münster musste die Ersatzbank schon verlängert werden, damit alle Platz hatten, um dem Treiben der Spieler auf der Wiese zuzuschauen. Lars Kormann hielt sich hinter der Stange auf und tüdelte mit seinem Nachwuchs.

Brameier, Bahlmann , Kormann, Artmann und Hintelmann, dazu Hauptmeier und Brüggemeyer, die privat verhindert waren, und Sam Anyanwu fehlten am Sonntag gegen Blau-Weiß Aasee im Kader des SVB. Lars Bode (Sprunggelenk) und Bo Weishaupt (muskuläre Probleme im Oberschenkel) mussten ausgewechselt werden, weil alte Verletzungen wieder aufgebrochen sind. Die Krise nimmt richtig Fahrt auf bei den Stemmertern und treibt Trainer Christoph Klein-Reesink Sorgenfalten auf die Stirn.

Für Marcel Brameier und Lucas Bahlmann ist die Saison beendet. Sie werden nach ihren Kreuzbandrissen frühestens im Sommer 2020 wieder spielen können. Bei Kai Hintelmann könnte der Prozess der Genesung nach seinem Haarriss im Knie nach sechs Wochen beendet sein. Hoffnung, dass sie noch in diesem Jahr wieder ins Training einsteigen können, besteht bei Thomas Artmann, Sam Anyanwu, Lars Bode und Bo Weishaupt. Lars Kormann, der zum dritten Mal einen Nasenbeinbruch erleiden musste, sollte, so Klein-Reesink, „in den nächsten 14 Tagen“ wieder dabei sein.

„Ohne die Leistung der anderen schmälern zu wollen, aber man sieht doch, dass uns auf dem Platz einiges an Qualität fehlt. Mit Kormann oder Bahlmann auf den Flügeln hätte wir gegen Aasee nicht 0:0 gespielt“, ist sich der Trainer sicher, dass er jetzt drei Punkte mehr auf dem Konto hätte.

Das wirft die Frage auf: Meisterschaft ade? „Natürlich sind unsere Chancen auf die Meisterschaft gesunken, aber wir werden unser Ziel nicht korrigieren“, so Klein-Reesink vollmundig. „Wir versuchen, unser Spiel gegen Albachten in den November zu verlegen, sodass wir vom 8. Dezember (letztes Spiel in 2019 gegen Borussia Münster) bis zum 1. März 2020 Pause hätten“, unternehmen die Stemmerter derzeit alles, um ihren Verletzten ausreichend Erholungszeit zu geben.

Dadurch lasse sich jedoch das Problem einer effektiven Trainingsarbeit auch nicht lösen. „Wenn du im Training nur neun Mann hast, hast du nur wenige Möglichkeiten, taktisch zu arbeiten“, lassen sich laut Klein-Reesink in solchen Konstellationen Bewegungsabläufe nur schwer einstudieren, blindes Verständnis schon mal gar nicht. Keine schöne Situation für den SVB.

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