Fußball: Landesliga
3:1 – TuS Altenberge atmet durch

Altenberge -

Durchatmen beim TuS Altenberge nach dem 3:1-Sieg gegen den BSV Roxel. Obwohl die Altenberger einen weitaus höheren Sieg hätten einfahren können, mussten sie gegen Ende der Partie aber bangen um den Dreier.

Sonntag, 03.11.2019, 19:38 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 11:48 Uhr
Der TuS Altenberge bejubelt das zwischenzeitliche 2:0 von Jannick Hagedorn (2. von li.); zu den Gratulanten gehören (von li.) Felix Risau, Malte Greshake und Christian Hölker.
Der TuS Altenberge bejubelt das zwischenzeitliche 2:0 von Jannick Hagedorn (2. von li.); zu den Gratulanten gehören (von li.) Felix Risau, Malte Greshake und Christian Hölker. Foto: Heiner Gerull

Durchatmen beim TuS Altenberge nach dem 3:1 (2:0)-Sieg gegen den BSV Roxel . In einem Spiel, das angesichts einer Vielzahl klarer Chancen auch 7:2 für den heimischen Fußball-Landesligisten hätte ausgehen können, war die Erleichterung nach Spielschluss greifbar. Vor allem deshalb, weil der TuS paradoxerweise bis zum 3:1 in der 90. Minute um den Dreier bangen musste.

„Dieser Sieg war unfassbar wichtig. Es freut mich für die Jungs, dass sie sich für ihre große Laufbereitschaft und Aggressivität am Ende belohnt haben“, erläuterte Altenberges Trainer André Rodine. Er sagte das auch mit Blick auf das bevorstehende „Sechspunkte-Spiel“ beim SV Dorsten-Hardt am kommenden Sonntag.

Schon in der Anfangsphase war die Begegnung von hoher Intensität geprägt. Wobei die Angriffsbemühungen des TuS bereits in der sechsten Minute belohnt wurden. Steffen Exner hatte den Ball erobert und auf Malte Greshake abgelegt. Dessen Flanke von der linken Außenbahn köpfte Kevin Behn zum 1:0 ein.

Der BSV Roxel hielt durchaus dagegen. Doch bis zur Pause ließ der TuS keine Chance des Gegners zu. Exner und Asdren Haliti machten auf der „Doppelsechs“ effizient die Mitte dicht. Und da auch die Fünferkette mit den drei Innenverteidigern Timo Gausling, Niklas Wiechert und Felix Kemper sowie Felix Risau und Christian Hölker auf den Außenbahnen nichts anbrennen ließen, stand bis zum Seitenwechsel die Null.

Das Spiel schien endgültig zugunsten der Altenberger zu kippen, als Jannick Hagedorn in der 22. Minute den Ball nach erneuter Greshake-Flanke am „kurzen“ Pfosten stehend zum 2:0 in die Roxeler Maschen lenkte. Schon in den ersten 45 Minuten hätte der TuS das Spiel entscheiden können, doch zunächst scheiterte Kevin Behn (27.) mit einem Heber und dann Exner mit einem Schuss aus der Distanz. Das erste Lebenszeichen sendete Roxel erst in der 43. Minute mit einem Kopfball von Aljoscha Kottenstedde, doch TuS-Keeper Tom Hoffmann parierte glänzend.

Nach dem Seitenwechsel kam Exner in der 50. Minute im Roxeler Sechzehner im Zweikampf mit Lasse Saerbeck zu Fall. Es roch nach Elfmeter, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Nur vier Minuten später dann die glasklare Chance für den BSV, als Daniel Lahav per Kopf nur die obere Torstange traf.

In der 60. und 66. Minute hätte Altenberge eigentlich den Deckel draufsetzen müssen. Beide Male hatte Hölker den Ball von der Außenbahn vor das Tor geflankt, beide Male verfehlte Risau aus kürzester Distanz den gegnerischen Kasten. Und als auch Greshake in der 76. Minute die nächste „Hundertprozentige“ liegen ließ, wurde es eng. Denn nur eine Minute später verwandelte Nawid Nasar einen Foulelfmeter zum 1:2, nachdem Kottenstedde gefoult worden war.

Nun begann das große Zittern aufseiten des TuS, denn Roxel war nun alles nach vorne. Für Erlösung sorgte erst das 3:1, das Hölker in der 90. Minute erzielte. – TuS Altenberge: Hoffmann – Risau, Gausling, Wiechert, Kemper, Chr. Hölker – Exner, Haliti (79. Köhler) – Hagedorn (87. Haziri), Greshake (90. Gerdes) – K. Behn (67. D. Behn). – Tore: 1:0 Kevin Behn (6.), 2:0 Hagedorn (22.), 2:1 Nesar (77./Foulelfmeter), 3:1 Chr. Hölker (90.).

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