Fußball: Landesliga 4
SV Herbern vs. BSV Roxel – frostig, torlos, intensiv

Herbern -

Das Verfolgerduell zwischen dem SV Herbern und dem BSV Roxel fand keinen Sieger. Tore fielen auch keine. Attraktiv war das Match trotzdem.

Sonntag, 17.11.2019, 21:31 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 11:45 Uhr
Für Eric Sabe (r.) und Co. sprang am Ende einer intensiven Vorstellung ein Punkt heraus.
Für Eric Sabe (r.) und Co. sprang am Ende einer intensiven Vorstellung ein Punkt heraus. Foto: Leon Sicking

Kalt war es am Sonntagnachmittag am Siepenweg in Herbern. Kalt und nass. Am Ende der Landesligapartie zwischen dem SV Herbern und dem BSV Roxel stand es auch noch 0:0. Trotzdem war das ein schönes und intensives Fußballspiel, das die beiden Tabellennachbarn auf dem Kunstrasen ausgetragen hatten.

In der ersten Halbzeit gab es kaum Torraumszenen. Das Spiel gestaltete sich größten Teils zwischen den gefährlichen Zonen. Dort jedoch sehr ansehnlich. Roxel lief die Hausherren sehr hoch an. Das brachte anfangs auch Erfolg. Die Herberner wussten sich nicht recht zu befreien aus der engen Umklammerung der Gäste. „Wenn ein Gegner so ein gutes Pressing auf den Platz bringt, wird es immer schwierig“, sagte SVH-Trainer Holger Möllers nach der Partie.

Der letzte Pass zu unpräzise

Nach etwa zehn Minuten wurde Herbern aber besser: Ansehnlicher Kombinationsfußball, robuste Zweikämpfe und immer wieder diese gefährlichen Steilpässe waren jetzt von den Männern in Blau-Gelb zu sehen. Wenn der Ball jedoch in torgefährliche Regionen gelangte, wurde es auf beiden Seiten zu ungenau. So wie bei Joe Breloh, dessen Ball auf den frei stehenden Marcel Scholtysik abgefangen wurde (14.), oder bei Luis Krampe , der in aussichtsreicher Lage zu lange zögerte und so alle Optionen auf ein Tor verstreichen ließ (19.).

Eine besonders starke Kombination der Hausherren führte sogar zu einem Treffer. Weil Krampe bei Scholtysiks Steilpass jedoch im Abseits stand, wurde das Tor nicht gezählt.

In der zweiten Halbzeit war Herbern erst tonangebend, dann sogar etwas glücklich. In einer starken Drangphase der Gäste, 20 Minuten vor Abpfiff, mussten die Defensiven um SVH-Schlussmann Jens Haarseim mehrmals in höchster Not klären. Auch Herbern kam noch zur einen oder anderen Gelegenheit, doch ein Tor wollte an diesem Tag nicht fallen.

SVH: Haarseim – E. Sabe (84. Vogt), Höring, Richter, Just – Scholtysik (89. Lünemann), Dubicki, Breloh (86. Amoev), Airton, Krampe (75. Sobbe) – Whitson. Beste Spieler: Höring, Richter, Dubicki.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7073487?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Kampf gegen Plastikfolie und Einwegbecher
Einwegverpackungen sollen reduziert werden.
Nachrichten-Ticker