Fußball: Oberliga Westfalen
Nussknacker ohne Beißhemmung: RW Ahlen erwartet den Holzwickeder SC

Ahlen -

Am ersten Advent empfängt RW Ahlen den Holzwickeder SC. Passend dazu gibt es Punsch, Glühwein – und Nussknacker. Ahlens Interpretation derselben fällt jedoch anders aus als die des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky.

Freitag, 29.11.2019, 17:30 Uhr
Ball ist nicht gleich Ballett: RW Ahlens Interpretation des Nussknackers fällt für das Heimspiel gegen den Holzwickeder SC anders aus als die des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky..
Ball ist nicht gleich Ballett: RW Ahlens Interpretation des Nussknackers fällt für das Heimspiel gegen den Holzwickeder SC anders aus als die des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky.. Foto: dpa

Das Jahr biegt auf die Schlussgerade ein. Alles setzt zum Endspurt an. Im vorweihnachtlichen Stress zwischen Black Friday und Cyber Monday geht Rot-Weiß Ahlen am Sonntag zwar nicht auf Schnäppchenjagd, ist aber sehr wohl auf Punkte aus. Um 14.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Christian Britscho den Holzwickeder SC im Wersestadion.

HSC ist Tabellenachter

Dem Advent entsprechend hat sich der Verein für das letzte Heimspiel des Jahres etwas einfallen lassen. Er spendiert den ersten 100 Besuchern einen (alkoholfreien) Punsch oder einen Glühwein. Flüssig soll aber auch der Fußball sein, den das Team zeigt. Seit sieben Spielen sind die Ahlener ungeschlagen, sechsmal in Folge verließen sie sogar als Sieger den Rasen. Daheim sind sie ebenfalls noch unbezwungen. Das soll auch gegen den HSC so bleiben. Der Tabellenachte sah gegen die Spitzenteams bislang wenig Land, verlor sowohl gegen den SC Wiedenbrück (2:4) als auch gegen den RSV Meinerzhagen (0:5) deutlich. Zuletzt aber stellte er beim 7:1-Triumph gegen den TuS Erndtebrück seinen Torhunger unter Beweis.

Heimnimbus soll gewahrt werden

„Holzwickede ist ein sehr unangenehmer, sehr kampfstarker, sehr strukturierter Gegner, der einen genauen Plan hat mit und gegen den Ball. Das wird eine harte Nuss, die wir da knacken müssen“, sagt Christian Britscho. Weniger filigran als beim Ballettstück Peter Tschaikowskys, dafür mit viel Durchsetzungsvermögen und ohne jede Beißhemmung werden die Ahlener ihre Interpretation des Nussknackers geben müssen. „Wir werden wieder an die Grenzen gehen müssen, um unseren Heimnimbus zu wahren. Ich stelle mich auf ein sehr enges und hart umkämpftes Match ein“, sagt Christian Britscho.

Sahin Yerli befördert

Personell muss der RWA-Trainer ohne die beiden Jungspunde Akil Cömcü (Sprunggelenksprobleme) und Lukas Berger (Pferdekuss) auskommen. Dafür hat er A-Junior Sahin Yerli befördert, für den bereits eine Spielberechtigung vorliegt. Luca Steinfeldt (Knie), Marvin Schurig (Wade) und Enes Güney (Schienbein), die beim 6:5-Sieg im Kreispokal-Halbfinale gegen den TuS Wadersloh angeschlagen vom Feld mussten, haben zwar noch einige Blessuren, sind aber nach jetzigem Stand am Sonntag einsatzfähig.

Das letzte Heimspiel des Jahres ist zugleich das erste für Rüdiger Mai. Der Orthopäde und Sportmediziner aus Versmold, Vater von RWA-Spieler Sebastian Mai, fungiert ab sofort als Mannschaftsarzt.

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