Kreisliga A
Preußen Lengerich will den eingeschlagenen Weg fortsetzen

Lengerich -

Preußen Lengerich ging als Tabellenvierter in die Winterpause. Für eine erfolgreiche Rückrunde wurden die Weichen bereits gestellt.

Mittwoch, 18.12.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 18.12.2019, 18:44 Uhr
Lengerichs kopfballstarker Abwehrspieler Dominic Dohe (Nr. 4) will mit dem SC Preußen in der Rückrunde die respektablen Leistungen der Hinserie bestätigen.
Lengerichs kopfballstarker Abwehrspieler Dominic Dohe (Nr. 4) will mit dem SC Preußen in der Rückrunde die respektablen Leistungen der Hinserie bestätigen. Foto: Uwe Wolter

Als Tabellenvierter verabschiedete sich A-Ligist Preußen Lengerich in die Winterpause. Um diese durchaus respektable Position mit seiner jungen Mannschaft zu verteidigen oder vielleicht sogar noch etwas auszubauen, hat Trainer Pascal Heemann die Eckdaten der Vorbereitungsphase inzwischen festgezurrt.

Als die Preußen mit dem 2:2-Remis gegen Eintracht Mettingen am 1. Dezember den Schlussakkord im Fußballjahr 2019 setzten, blieb ein Wermutstropfen. So zog sich Mahmut Calis in der 70. Minute eine Verletzung zu, bei der es sich – wie sich später herausstellte – um einen Kreuzbandriss handelt. „Mahmut wird uns wohl ein Jahr lang nicht zur Verfügung stehen. Das ist bitter für ihn und für uns“, sagt Heemann.

Die Lücke soll aus dem Reservoir des eigenen Nachwuchses geschlossen werden. Einen externen Zugang schließt der Coach kategorisch aus. „Das möchte ich auch gar nicht. Ich bin stolz auf das, was die Mannschaft bisher geleistet hat. Ich traue ihr zu, das auch im neuen Jahr zu bestätigen.“

Dass der SCP aus eigener Quelle schöpft, ist eine grundsätzliche Entscheidung, die auch für die kommende Saison gilt. „Mittelfristig peilen wir die Bezirksliga an, allerdings nicht mit aller Macht“, betont Heemann. Eine Einschränkung, die nachvollziehbar ist angesichts klammer Vereinskasse.

Große Sprünge bei der Ergänzung des Personals will und wird sich der SCP weder leisten wollen noch können. Und das ist vernünftig, wenn man auf das sportliche Potenzial blickt, das in den eigenen Reihen schlummert. Zielgerichtet soll es weiter gefördert und gefordert werden. Was nicht heißt, dass Heemann mit Blick auf die kommende Saison gänzlich ohne Zuwachs von außerhalb auskommen will. Die strategische Ausrichtung bleibt aber unverändert. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen und setzen auf Lengericher Jungs“, sagt er. Wie das funktionieren kann, habe der TuS Recke oder auch Cheruskia Laggenbeck vorgemacht, fügt er hinzu.

Bevor diese Planungen in Angriff genommen werden können, muss allerdings geklärt sein, ob der SC Preußen denn auch in der kommenden Saison auf das Trainerduo Heemann/Sascha Höwing setzt. Es gibt Tendenzen, dass es darauf hinauslaufen könnte, aber eine definitive Entscheidung in der Trainerfrage wird es wohl erst im Januar geben. Heemann lässt anklingen, dass es ein erstes Gespräch mit der Vereinsführung gegeben habe; weitere werden folgen. Sportvorstand Uwe Meyer war für eine Stellungnahme gestern nicht zu erreichen.

Derweil steht der Winterfahrplan, der vier Testspiele vorsieht. Das am 8. Dezember ausgefallene Punktspiel bei SW Esch soll am 9. Februar ausgetragen werden. Die Restrunde beginnt für den SCP mit dem Heimspiel gegen den VfL Ladbergen am 16. Februar 2020.

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