32. Hallenturnier des SV Wilmsberg
Die Polizei wurde vom SV Wilmsberg ausgetrickst

Borghorst -

Der SV Wilmsberg hat erneut das eigene Hallenturnier gewonnen. Im Finale besiegten die Wilmsberger die Polizeiauswahl aus Münster mit 6:3.

Sonntag, 29.12.2019, 21:06 Uhr
Im Finale bezwang der SV Wilmsberg in Grün die in den Farben der Deutschen Nationalmannschaft gekleidete Auswahl der Polizei Münster mit 6:3. Franjo Cyran (2.v.l. stehend), Franz-Josef Gönner (3.v.l.) und Klaus Brüning vom SV Wilmsberg (5.v.l.) gratulierten zum Erfolg.
Im Finale bezwang der SV Wilmsberg in Grün die in den Farben der Deutschen Nationalmannschaft gekleidete Auswahl der Polizei Münster mit 6:3. Franjo Cyran (2.v.l. stehend), Franz-Josef Gönner (3.v.l.) und Klaus Brüning vom SV Wilmsberg (5.v.l.) gratulierten zum Erfolg. Foto: Thomas Strack

Titelverteidigung geglückt. Wie schon im Vorjahr heißt auch beim letzten Hallenturnier des SV Wilmsberg erneut der Sieger SV Wilmsberg. Im Finale bezwang die von Marius Wies gecoachte Mannschaft die Auswahl der Polizei Münster mit 6:3. Auf dem dritten Rang landete der FC Nordwalde, der das Neunmeterschießen gegen Vorwärts Wettringen mit 2:1 gewann.

Die Auswahl der Piggen hatte sich im Halbfinale gegen den FC Nordwalde mit 6:0 durch Tore von Nico Fischer (2), Alex Wehrmann, Daniel Groll , Mirco Pöhlker und Ricardo Bredeck durchgesetzt und bereits in diesem Spiel gezeigt, dass es sich jetzt nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen wollte. Wie sich das für Hallenfußball gehört, wurde gezaubert wie einst Zinedine Zidane in seinen besten Zeiten. Fischer erzielte das letzte Wilmsberger Tor zum 6:0 sogar mit der Hacke.

32. Wilmsberger Hallen-Fußballturnier

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Im zweiten Halbfinale musste sich die Polizeiauswahl Münster, die in diesem Jahr nicht von Thomas Fraundörfer zusammengestellt worden war, sondern von Stephan Fischer, gegen Vorwärts Wettringen schon ein wenig mehr quälen. Die Kicker-Sheriffs aus der Domstadt spielen zum Teil zwar in höherklassigen Ligen, hatten in Wettringen aber einen Gegner auf Augenhöhe und machten den Sieg erst in der Schlussphase klar. Christoph Lübke brachte die Polizei in Front, Henning Hils glich aus. Dann traf Malte Nieweler für die Polizei, Felix Bussmann glich aus. Erst Jens Wietheger, sonst Preußen, diesmal Polizei, und Stefan Beckmann schossen mit dem 4:2 eine etwas deutlichere Führung heraus. Ein Eigentor brachte Wettringen noch mal ran, doch Niewelers 5:3 machte den Polizei-Sieg perfekt.

Das Neunmeterschießen um Rang drei dauerte nicht lange, jedes Team nur drei Schützen benennen durfte, Da die Wettringer zwei Mal verschossen und beim FCN nur einer, war der Sieger schnell ermittelt.

Im Finale standen sich nun Piggen und Polizei gegenüber – Grünschnäbel gegen Erfahrung sozusagen, denn bei den Wilmsbergern war mit Fischer, Schooß, Groll oder Pöhlker die junge Garde im Einsatz, während das Polizeiteam aus erfahrenen Leuten wie Stefan Beckmann, Jens Wietheger, Jens Fiedler, Malte Nieweler, Christoph Lübke oder Simon Kaminski bestand.

Wilmsberg ging durch Fischer in Führung. Tim Schooß‘ Ehrgeiz, sein neuntes Tor zu erzielen, nutzte Fiedler zum 1:1 aus und kickte die Kugel von seinem Kasten aus ins leere Schooß-Gehäuse. Die Piggen ließen sich davon aber nicht beirren, zauberten ordentlich und legten durch Bredeck und Groll mit 3:1, ehe Lübke auf 2:3 verkürzte. Doch bereits im Gegenzug markierte Groll das 4:2. Noch waren drei Minuten zu spielen, Zeit genug für die Polizisten zu verkürzen. Aber Fischers 5:2 machte alle Hoffnungen zunichte. Philipp Hellers 3:5, beantwortete Alex Wehrmann zügig mit dem 6:3 – und die Zeit war um.

Und da Polizisten als Beamte ja kein Geld annehmen dürfen, wahrscheinlich auch nicht, wenn sie es in allen Ehren durch Fußball erspielt haben, spendeten sie das Preisgeld. Simon Kaminski, der in der nächsten Saison selbst für Borghorst spielen wird, gab als Kapitän der Polizeiauswahl bekannt, dass man das Geld jeweils zur Hälfte für das Kinderhospiz „Königskinder“ in Münster und den Verein „Kein Kind ohne Förderung in Steinfurt“ spenden wolle.

Die Halle war an allen drei Tage voll. Das war ein super Termin zwischen den Feiertagen.

Klaus Brüning
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