Hallenfußball: B-Junioren Turnier in Epe
Die üblichen Verdächtigen scheiden aus, VfB Waltrop jubelt

Epe -

Die üblichen Verdächtigen waren auch zugegen. Aber sie waren es diesmal nicht, die dem Continentale-Cup ihren Stempel aufdrückten. Weder Titelverteidiger Wuppertaler SV noch der Sieger von 2018, der SC Verl, konnten an frühere Erfolge anknüpfen. Dafür überraschten in Epe andere.

Sonntag, 05.01.2020, 12:32 Uhr aktualisiert: 05.01.2020, 12:54 Uhr
Grün gegen Blau: Im Eper Derby setzte sich Gastgeber Vorwärts Epe mit 3:2 gegen den FC Epe durch. Die Blauen hatten zwar den Führungstreffer erzielt, mussten aber in der letzten Minute noch einen dritten Gegentreffer hinnehmen.
Grün gegen Blau: Im Eper Derby setzte sich Gastgeber Vorwärts Epe mit 3:2 gegen den FC Epe durch. Die Blauen hatten zwar den Führungstreffer erzielt, mussten aber in der letzten Minute noch einen dritten Gegentreffer hinnehmen. Foto: Angelika Hoof

Und auch der TSC Eintracht Dortmund, FC Eintracht Rheine oder die SG Wattenscheid, sonst Stammgäste bei der Siegerehrung dieses B-Junioren Turniers, standen am Samstag nicht in der ersten Reihe.

Den Applaus und die ganze Aufmerksamkeit in den entscheidenden Spielen verdienten sich diesmal andere, darunter sogar zwei Turnierneulinge: der SC Borgfeld und die TSG Sprockhövel, beide erstmals bei diesem Event dabei, sowie der SV Rödinghausen und VfB Waltrop.

VfB Waltrop gewinnt den Continentale-Cup in Epe

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So ist es auch zu erklären, dass beim Gewinnspiel „Tipp den Sieger“ nur wenige auf den VfB Waltrop gesetzt hatten. Doch der Westfalenligist war zur Stelle, als die eigentlichen Turnierfavoriten patzten. Im Endspiel besiegte Waltrop die TSG Sprockhövel mit 2:0. Nach einem 3:2-Erfolg im Neunmeterschießen sicherte sich der SV Rödinghausen Rang drei vor dem SC Borgfeld.

Der VfB Waltrop ist auch für mich ein Überraschungssieger.

Richard Falkenberg

„Der VfB Waltrop ist auch für mich ein Überraschungssieger“, erklärte Mitorganisator Richard Falkenberg. Da er das Teilnehmerfeld zusammenstellt, kann er die Mannschaften sicherlich besser beurteilen als viele andere. Falkenberg selbst hatte als Geheimfavorit auf den VfB Hilden getippt. Aber der Niederrheinligist scheiterte im Viertelfinale 0:3 an Landesligist Rödinghausen. Im Semifinale reichte es aber auch für Rödinghausen nicht mehr, weil die TSG Sprockhövel beim 4:2 zu großer Form auflief.

Titelverteidiger scheitert früh

Weniger überrascht zeigte sich Falkenberg vom frühen Aus des Bundesligisten Wuppertaler SV . Schon nach dem ersten Auftritt urteilte der 47-Jährige: „Das wird heute für den Titelverteidiger nicht reichen.“ Und so kam es auch. Im Viertelfinale unterlag Wuppertal dem Bremer Regionalligisten SC Borgfeld mit 1:3.

Borgfeld wiederum blieb im Halbfinale gegen den VfB Waltrop (1:2) auf der Strecke. Zuvor hatte Waltrop schon beim 4:1-Viertelfinalsieg gegen den TSC Eintracht Dortmund eine überzeugende Vorstellung abgeliefert.

Zwei Treffer im Finale

Im Endspiel hatte Waltrop den Vorteil, eine etwas längere Spielpause gehabt zu haben. Zwei Treffer in der 4. und 8. Minute entschieden die Partie, wobei auch Sprockhövel zu Torchancen kam, diese aber vergab.

Auszeichnungen

Mit seinem Treffer zum 2:0 im Finale unterstrich Eduardo Uspenskij noch einmal seine Qualitäten. Der Waltroper wurde zum besten Turnierspieler des Continentale-Cup 2020 gewählt.Luca Wolff vom Regionalligisten SC Borgfeld war mit sechs Treffern erfolgreichster Torschütze. Als bester Torhüter wurde Sandro Niemeier (Vorwärts Epe) ausgezeichnet. Diese drei Spieler erhielten als Anerkennung Pokale.

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Eper Derby

Gastgeber Vorwärts Epe hatte sich im Derby gegen den FC Epe durch einen späten Treffer 3:2 durchgesetzt und als einer der Gruppendritten das Viertelfinale erreicht. Der Traum von der Überraschung dauerte dort beim 1:8 gegen Sprockhövel aber nur wenige Sekunden, da führte die TSG schon 2:0.

In der Vorrunde hatten die heimischen A-Ligisten ihre Gruppenspiele gegen die späteren Halbfinalisten verloren: der FC Epe 1:3 gegen Borgfeld und 0:5 gegen Rödinghausen, Vorwärts Epe 1:3 gegen Rödinghausen und nur 1:2 gegen Borgfeld.

Souveräne Schiedsrichter

Einen guten Job machten auch die drei Schiedsrichter. Kerim Günay (SuS Stadtlohn), Uwe Viefhues (FC Oeding) und Holger Derbort (ASV Ellewick) pfiffen konsequent und souverän, hatten alles im Griff.

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