Fußball: Hallenkreismeisterschaft der Frauen
Borussia Emsdetten holt den Pokal

Kreis Steinfurt -

Germania Hauenhorst im Halbfinale gescheitert, Kreisligist Gellendorf ganz weit vorne und FC Galaxy mischt bestens mit: Die Hallenkreismeisterschaft der Frauen wartete mit einigen Überraschungen auf.

Sonntag, 19.01.2020, 20:20 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 15:06 Uhr
Borussia Emsdetten (in Schwarz) behielt im Finale gegen die Sportfreunde Gellendorf mit 3:0 die Oberhand. Für die Gellendorfer Mannschaft von Trainer Udo Schäperklaus (stehend, 2.v.r.) war die Teilnahme in Steinfurt mit Platz zwei ein großer Erfolg. Im Finale standen sich SF Gellendorf (in Rot) und Borussia Emsdetten gegenüber.
Borussia Emsdetten (in Schwarz) behielt im Finale gegen die Sportfreunde Gellendorf mit 3:0 die Oberhand. Für die Gellendorfer Mannschaft von Trainer Udo Schäperklaus (stehend, 2.v.r.) war die Teilnahme in Steinfurt mit Platz zwei ein großer Erfolg. Im Finale standen sich SF Gellendorf (in Rot) und Borussia Emsdetten gegenüber. Foto: Thomas Strack

Der neue Hallenkreismeister des Fußballkreises Steinfurt heißt Borussia Emsdetten . Die Mannschaft von Trainer Stephan Claßen besiegte im Finale die Sportfreunde Gellendorf mit 3:0 durch Tore von Jule Uhlenbrock, Sophie von Weinrich und Franziska Knappheide und freute sich über ein Preisgeld von 350 Euro. Germania Hauenhorst, in den vergangenen sieben Jahren sechs Mal Sieger dieser Titelkämpfe, landete auf dem dritten Rang. Das Team von Trainer Ralf Spanier bezwang im kleinen Finale den FC Galaxy Steinfurt mit 4:0.

Hallenkreismeisterschaft der Frauen

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Die diesjährige Hallenkreismeisterschaft stellte einmal mehr unter Beweis, dass die alten Trainersprüche immer noch eine gewisse Gültigkeit besitzen. „Jede Serie hat einmal ein Ende“, und „in der Halle gelten andere Gesetze“ – das musste zumindest Germania Hauenhorst erfahren. Zwar zog das Team aus der Westfalenliga souverän mit zehn Punkten ins Halbfinale ein, hier jedoch unterlag der SV Germania dem Spitzenreiter der Landesliga, Borussia Emsdetten, durch ein Tor von Theresa Löderbusch mit 0:1.

Mehr als wacker schlug sich der FC Galaxy, der als Gruppenzweiter ins Halbfinale gegen den Kreisligisten SF Gellendorf einzog und erst nach Siebenmeterschießen mit 6:7 den Kürzeren zog. 1:1 lautete der Spielstand nach der regulären Spielzeit durch Treffer von Betül Tekin (3.) und Viktoria Rein (5.). Im Spiel um Platz drei hielten die Galaxy-Frauen zwar lange ordentlich mit, mussten sich aber am Ende mit 0:4 durch Tore von Lara Hohm, Lena Wermelt (2) und Nina Jäger geschlagen geben.

Während das Finale noch lief, mussten sich Marianne Finke-Holtz und ihr Team vom Schiedsgericht noch Gedanken machen, wie man das Problem der besten Torschützin lösen wollte. „Wir haben fünf mit drei Toren. Wir werden wohl losen müssen“, legte die Vizepräsidentin des FLVW die Stirn in Falten. Kurz darauf wurde sie von Sophie von Weinrich erlöst. Die erzielte mit ihrem vierten Treffer das 2:0 für Borussia Emsdetten und hatte damit die Torjägerkrone gewonnen.

Ganz andere Probleme hatte Marc Bethge, der neue Trainer der SpVgg. Langenhorst/Welbergen. Er wollte seiner Mannschaft als Einstand eine Kiste Flüssiges spendieren und war deshalb nach dem Ausscheiden extra zur nächsten Tankstelle gefahren. Dort bekam er von dem Gewünschten aber nur die warme Variante angeboten, weshalb er seinen Einstand wohl verschieben musste.

Ralf Spanier indes war ob der 0:1-Niederlage im Halbfinale gegen Borussia nicht sonderlich geknickt. „Ist doch gut, wenn auch mal andere diese Meisterschaft gewinnen. Ich bin eh kein Freund vom Futsal, meine Mannschaft auch nicht. So müssen wir jetzt wenigstens nicht zur Vorrunde am 9. Februar“, will Spanier mit seinem Team sich lieber im Freien auf die Rückrunde der Meisterschaft vorbereiten.

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