Fußball: Kreispokal
Wie verhext: SG Sendenhorst müht sich gegen Münster zu einem 6:3-Sieg

Münster/Sendenhorst -

Der Strafenkatalog für renitente Fußballer sieht eigentlich Sondertraining vor. Vorzugsweise mit Medizinbällen. Da aber für die Angestellten der SG Sendenhorst bereits am Sonntag das nächste Meisterschaftsspiel in der Bezirksliga ansteht, hat Trainer Uli Leifken Ruhe und Schonhaltung angeordnet.

Freitag, 01.09.2017, 12:09 Uhr

Eine unsanfte Begegnung hatten Stefan Nordhoff (Mitte) und sein Team mit Eintracht Münster.
Eine unsanfte Begegnung hatten Stefan Nordhoff (Mitte) und sein Team mit Eintracht Münster. Foto: Ulrich Schaper

Mit 6:3 n.V. (3:3) hatte sich seine Elf beim A-Ligisten Eintracht Münster durchgesetzt und nach 120 aufreibenden Minuten die dritte Runde des Kreispokals erreicht.

Fußball-Kreispokal: Sendenhorst im Nachsitzen weiter – 6:3-Sieg über Eintracht Münster

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  • Fußball-Kreispokal: Sendenhorst im Nachsitzen weiter – 6:3-Sieg über Eintracht Münster Foto: Ulrich Schaper
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Schon nach zehn Minuten führten die Gäste am Pleistermühlenweg durch Tore von Julian-Christopher Turl (1.) und Stefan Nordhoff (10.). In ihrem rauschhaften Offensivvortrag aber vergaßen Methling, Kraus & Co., dass auch am anderen Ende des Fußballplatzes ein Tor steht, und dass es eine gute Idee sein könnte, eben dieses zu bewachen.

Einen Torwartfehler (16.) und fragwürdigen Elfmeter (19.) später stand es bereits 2:2 – und es ist wirklich wundersam, was dieser Spielstand mit dem Selbstbewusstsein der Eintracht anstellte. „Jetzt haben wir sie“, glaubten zumindest die Spieler der Reservebank. Tatsächlich rettete SG-Schlussmann Jos Schomacher bis zur Halbzeitpause viermal (22./31./37./42.) und hielt seine Elf damit bis auf weiteres im Spiel.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Münsteranern das 3:2 (57.), das der zur Halbzeit eingewechselte Lukas Hartleif prompt egalisierte (65.). Danach baute der A-Ligist stark hab, rettete sich in die Verlängerung und musste sich dann mit zunehmender Spieldauer der starken Physis der Leifken-Elf beugen. Kielhorn (98.), Horstmann (106.) und nochmal Hartleif (120.) machten den Einzug in die nächste Runde perfekt.

„Gegen Eintracht ist es wie verhext“, sagt der SG-Übungsleiter. „Wir wissen was kommt, dennoch können wir es nicht verhindern.“ Haarsträubende Fehler habe er in der Defensive ausgemacht. „Die dürfen wir uns am Wochenende gegen Westönnen nicht erlauben, sonst gehen wir mit wehenden Fahnen unter.“ Immerhin aber, und das stimmte den SG-Verantwortlichen dann doch positiv, „hat die Mannschaft nach dem Rückstand große Moral bewiesen und sich zurückgekämpft“. In der Verlängerung habe man zudem die „extrem starke Physis“ sehen können.

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