Farwick gibt sein Wort
Sportlicher Leiter garantiert den Klassenerhalt

Greven -

Manfred Farwick hat bei den Handballerinnen des SC Greven 09 wieder das Ruder übernommen. In einem Gespräch mit WN-Redakteur Winfried Kitzmann schildert er seine Beweggründe.

Donnerstag, 12.09.2013, 15:09 Uhr

Manfred Farwick (links) hat sich im letzten Moment entschieden, sein „Baby“, das er mit Peter Mersch (rechts) geboren hat, zu retten.
Manfred Farwick (links) hat sich im letzten Moment entschieden, sein „Baby“, das er mit Peter Mersch (rechts) geboren hat, zu retten. Foto: wik

Was hat Sie bewogen, so ein Himmelfahrtskommando zu übernehmen?

Farwick : Diese Mannschaft war das Baby von mir und dem damaligen Trainer Peter Mersch . Wir haben es vor etwa 20 Jahren geboren. Der jetzige Vorstand hat mich gebeten, diese Mannschaft erneut zu übernehmen, und ich habe zugesagt, weil ich nicht wollte, dass der Laden zugemacht wird.

Hat die junge Mannschaft denn überhaupt die Chance, den Klassenerhalt zu schaffen?

Farwick: Dafür stehe ich mit meinem Wort. Die Mannschaft ist voller Dynamik, sie ist jung, die Spielerinnen sind intelligent und es herrscht ein zuversichtlicher Teamgeist. Es war eine harte Arbeit, Dana als Trainerin zu überzeugen. Sie hat es schließlich getan, weil sie glaubte, es tun zu müssen.

Ist bereits jetzt geplant, die Mannschaft zur Winterpause zu verstärken?

Farwick: Wir werden nicht absteigen. Wenn es klappt, werden wir jetzt noch eine Spielerin verpflichten. Je nach Tabellenstand werden wir uns dann noch einmal in der Weihnachtspause umsehen.

Haben Sie Visionen, wie es in der Mannschaft in fünf Jahren aussehen wird?

Farwick: Ich habe keine Visionen. Ich habe inzwischen gemerkt, wie schwierig es immer noch ist, in diesem Verein zu arbeiten. Der Zusammenhalt in diesem Verein muss verbessert werden und ich werde meinen Teil dazu beitragen.

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