Handball
Fünf – drei – zwei

Greven -

Drittligist SC Greven 09 stellt die personellen Weichen für die kommende Saison.

Sonntag, 02.03.2014, 15:03 Uhr

Nele Biester hat dem SC Greven 09 mitgeteilt, in der kommenden Saison für einen anderen Verein spielen zu wollen.
Nele Biester hat dem SC Greven 09 mitgeteilt, in der kommenden Saison für einen anderen Verein spielen zu wollen. Foto: hri

Ungeachtet der düsteren Perspektive in der Dritten Handball-Bundesliga will der SC Greven 09 einen Teil seines bisherigen Kaders über die Saison hinaus an sich binden. Wie Manfred Farwick am Wochenende bekannt gab, liegen ihm insgesamt fünf verbindliche Zusagen für die neue Spielzeit vor – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Neben Sophia Bultmann und Kim Legros kann Grevens neuer Trainer Jens Pirker mit Kira Breudel, Alexa Beckmann und Ana Maria Ludusan planen.

Definitiv verlassen werden den Verein nach Informationen des SC Greven 09 drei Spielerinnen: Für Lisa Klanz, Nele Biester und Fruszina Jegenyes endet im Mai die Zeit in der Rönnehalle. Wohin sie wechseln, ist nicht bekannt.

Auf Farwicks Liste befinden sich außerdem noch einige Wackelkandidaten, die ihre Entscheidung von der Ligazugehörigkeit abhängig machen wollen. Anita Balla und Zsuzza Baross haben sich noch einige Tage Bedenkzeit erbeten. Diese hat Farwick ihnen auch eingeräumt. Auf die lange Bank schieben will er die Entscheidung jedoch nicht. „Ich möchte bis Mitte der Woche wissen, wie sie sich entscheiden“, ließ der Sportliche Leiter am spielfreien Karnevalswochenende verlauten. Und macht damit deutlich, der neuen Mannschaft möglichst schnell ein Gesicht geben zu wollen.

Viele Personalfragen dürften somit am 1. April geklärt sein, wenn Jens Pirker offiziell seine Arbeit beim SC Greven 09 aufnimmt. Pirker, derzeit noch in der Jugendabteilung des LS Brühl (Schweiz) unter Vertrag, wird nicht nur Trainer der ersten Damenmannschaft, sondern auch Jugendkoordinator und A-Jugendtrainer.

Derzeit laufen die Fäden noch bei Manfred Farwick zusammen. Der Sportliche Leiter drückt in Sachen Zukunft aufs Gaspedal.

Die Mannschaft nach zweiwöchiger Pause hoffentlich auch. Am 15. März steht das nächste Schicksalsspiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Dann gastiert der Tabellenelfte Bad Salzuflen in der Rönnehalle. Drei Punkte besser als die 09erinnen platziert, auf einem Nichtabstiegsplatz.

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