Fußball: Bezirksliga
Gedächtnisverlust erwünscht: Greven 09 will das 0:5 gegen Altenberge schnell vergessen

Greven -

Nachdem sich Aufsteiger Greven 09 in den vergangenen Wochen beharrlich aus der Abstiegszone herausgearbeitet hat, erlitt die Elf von Trainer Thomas Fraundörfer gegen den TuS Altenberge einen herben Rückschlag. Mit 0:5 (0:2) ging die Partie verloren. Nun hofft nicht nur der 09-Übungsleiter auf eine kurzzeitige Amnesie seiner Spieler.

Freitag, 29.04.2016, 14:04 Uhr

Artistisch wirkte es durchaus, was der SC Greven 09 gegen Altenberge zeigte – insbesondere aber vor dem gegnerischen Tor agierte das Team zu brav und zu harmlos, und mitunter auch zu fahrlässig.
Artistisch wirkte es durchaus, was der SC Greven 09 gegen Altenberge zeigte – insbesondere aber vor dem gegnerischen Tor agierte das Team zu brav und zu harmlos und mitunter auch zu fahrlässig. Foto: Ulrich Schaper

Eigentlich hatte in den vergangenen Wochen in der Schöneflieth alles harmonisch gewirkt. Der akut abstiegsgefährdete Klub hatte sich Stück für Stück aus dem Tabellenkeller herausgearbeitet, bekam Lob von der Konkurrenz und Punkte für die dargebotene Leistung.

Durch die herbe 0:5-Niederlage (0:2) am Donnerstagabend gegen den TuS Altenberge bekommt das harmonische Bild nun zarte Risse. Nachdem die Gastgeber die Anfangsphase dominierten und durch Kortevoß (3./6.) und Fechtel (9.) zu klaren Möglichkeiten kamen, meldete sich der TuS Altenberge zurück in der Partie. Ein Fehler im Aufbauspiel nutzten die Gäste eiskalt und beendete ihre erste wirkliche Strafraumszene durch Steffen Hünker mit einem Torerfolg (25.).

Fußball-Bezirksliga 12: SC Greven 09 - TuS Altenberge

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Nur wenige Minuten später entschied der Unparteiische auf Strafstoß, als 09-Verteidiger Nico Niemeier den davoneilenden Hünker von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß entschärfte Grevens Schlussmann Philipp Hinkerohe zwar gekonnt – beim Nachschuss durch Manuel Bredeck aber war er chancenlos (32.).

„Einige Spieler können mit so einem Zwischenstand nicht umgehen“, ärgerte sich 09-Trainer Thomas Fraundörfer . „Das ist in erster Linie ein mentales Problem.“

Konzentrationsmängel und mangelnde Selbstinitiative

Wieder schlichen sich bei Greven Konzentrationsmängel ein, die Mannschaft schien das eben Geschehene noch auf dem Feld verarbeiten zu wollen. „Das funktioniert natürlich nicht.“ Der Aufsteiger wehrte sich nach Kräften, verhielt sich aber vor dem Tor zu harmlos und zu brav. Zwar hatten Niemeier (40.), Kortevoß (44.) und Kücükosman (50.) gute Möglichkeiten, den Anschlusstreffer zu erzielen – aber auch diese Gelegenheiten blieben ungenutzt. „Es hilft ja nichts: Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir irgendwann auch unsere Tore machen“, sagte Fraundörfer.

Jeder Schuss ein Treffer

Stattdessen erhöhten Hölker (57./73.) und Sandmann per Heber (68.) zum 5:0. „Bei Altenberge war am Ende fast jeder Schuss ein Treffer“, wunderte sich der 09-Übungsleiter. Bei seinen eigenem Team hingegen monierte er: „Bei einigen war die Kuh nach dem 0:2 schon vom Eis. Das geht so natürlich nicht. Dieses Spiel sollten wir so schnell wie möglich vergessen.“

Greven: Hinkerohe – Kraus, Wessels, Niemeier, Mennemeyer – Lakenbrink (62. Houghton), Nowitzki, Arlt, Kücükosman – Kortevoß (73. Till Meyer), Fechtel (71. Jonas Kortevoß).

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