Triathlon: NRW-Landesmeisterschaft der Schulen
Dabei sein ist eben doch alles: Greven für einen Tag (Schul-)Triathlonhochburg

Greven -

Rund um das Grevener Freibad hat am Dienstag bereits zum vierten Mal hat die NRW-Meisterschaft der Schulen im Triathlon stattgefunden. Nach drei Jahren Bonner Vorherrschaft gab das Team aus Dortmund eine Regierungserklärung ab und siegte. Und das, obwohl es die Mannschaft aus dem Revier beinahe nicht rechtzeitig ins Wasser geschafft hatte.

Dienstag, 28.06.2016, 18:06 Uhr

 
  Foto: Ulrich Schaper

 Im Triathlon-Sport gibt es ja gleich eine ganze Handvoll Weisheiten. Eine davon ist: Es ist schon mal die halbe Miete, wenn man es – nach kräfte- und zeitraubender Vorbereitung – schafft, gesund und munter an der Startlinie zu stehen. Selbst eine kleine fiese Erkältung hat so manchem Dreikämpfer am finalen Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Im Falle des Dortmunder Goethe-Gymnasiums war es keine Erkältung aber ein parkendes Fahrzeug, welches die Abfahrt aus der Ruhrmetropole derart verzögerte, dass das Team erst mit Beginn der Wettkampfbesprechung durch die Pforten des Grevener Freibades hetzte. Letzte Instruktionen, Umgezogen und ab an den Start.

Eine von vielen netten Anekdoten, die sich am Rande des Landessportfestes der Schulen abspielten. Und die umso erwähnenswerter ist, weil eben dieses Dortmunder Team am Ende einen Start-Ziel-Sieg feierte.

NRW-Sportfest der Schulen: Landesmeisterschaft Triathlon in Greven

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Bereits zum vierten Mal richtete der Kreis Steinfurt gemeinsam mit der Triathlonabteilung des TVE Greven und mit Unterstützung der Stadt Greven, der Stadtwerke Greven und des Gymnasiums Augustinianum die Landesmeisterschaften im Nordrhein-Westfälischen Schultriathlon aus.

„Der Standort ist nahezu wie gemacht für diese Veranstaltung“, sagte Beate Pelani vom Nordrhein-Westfälischen Triathlon-Verband (NRWTV). „Das wichtigste: Die Radstrecke ist geschützt. Das ist gerade bei den unerfahrenen Kindern extrem wichtig.“ Triathlonsport sei in den Schulen im Kommen und mehr denn je „richtig trendy“. Der Verband tut das seinige dazu und unterstützt die Schulen, bietet Lehrgänge an und versucht bestmöglich, die komplexe Sportart Triathlon an den Lehrkörper zu bringen. Offenbar mit Erfolg: Das Leistungsniveau steigt beharrlich.

Triathlon ist „Trendy“

„Es ist wirklich erstaunlich, was man mittlerweile für Zielzeiten hat. Auch das Material und das ganze drum herum – die Schulen machen sich da wirklich Gedanken“, sagt Uli von Hagen von der TVE-Triathlon-Abteilung. Gemeinsam mit Marko Hildmann hat er die Veranstaltung nach Greven geholt, und freute sich erneut über einen absolut reibungslosen Wettkampftag. Ohne Pannen. Ohne Verletzungen. Dafür mit vielen strahlenden Gesichtern und stolzen Finishern. „Der Staffel-Modus ist ideal, um mal ein bisschen Triathlon-Luft zu schnuppern“, bekräftigt Hildmann, der selbst in der Wechselzone aktiv war.

Insgesamt 23 Schulen hatten Teams mit jeweils sechs Startern (jeweils drei Mädchen und drei Jungen) nach Greven geschickt (Jahrgänge 2001-2004). Der Reihe nach absolvierten die einzelnen Starter je 200 Meter Schwimmen, 3000 Meter Radstrecke und 1000 Meter Laufstrecke.

Junges Team vom Augustinianum

Für das Grevener Augustinianum gingen Adrian Fromme, Sophie Kroner, Lena Schäpermeier, Thomas Jost, Maleen Bormann (Ersatz für Pauline Zweihaus) und Damian Kucuran an den Start. Die Mannschaft landete am Ende auf Rang zwölf. „Wenn man bedenkt, dass wir sehr junge Starter hatten, ist das ein bemerkenswertes Ergebnis“, sagte Lehrer Jannis Abel.

Triple-Sieger Bonn auf Rang zwei

Nach drei Jahren an der Spitze hat das Tannenbusch-Gymnasium aus Bonn seinen Nimbus verloren – wenn auch nur knapp. Mit sagenhaften zweieinhalb Minuten Vorsprung verließen die Dortmunder das Wasser – und retteten zehn Sekunden davon am Ende ins Ziel.

„Wir freuen uns riesig auf das Bundesfinale in Berlin. Egal wie es dort ausgeht, wir wollen Spaß haben“, sagte Birte Fischer, Betreuerin des Siegerteams.

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