Fußball: Bezirksliga
Greven 09 erlebt Rückschlag zum Auftakt

Greven -

So richtig glauben konnten es selbst die Rheinenser Spieler nicht. Einige blickten noch einmal kurz auf die Anzeigetafel, ehe sie sich abklatschten und in Richtung Kabine trotteten. Soeben hatten sie ein Spiel für sich entschieden, was sie eigentlich nie und nimmer hätten gewinnen dürfen.

Sonntag, 14.08.2016, 21:08 Uhr

Emre Kücokosman (Nr. 8) scheiterte bei diesem Freistoßversuch. Wenige Minuten zuvor glückte ihm nach einem sehenswerten Angriff über mehrere Stationen der Ausgleichstreffer zum 1:1.
Emre Kücokosman (Nr. 8) scheiterte bei diesem Freistoßversuch. Wenige Minuten zuvor glückte ihm nach einem sehenswerten Angriff über mehrere Stationen der Ausgleichstreffer zum 1:1. Foto: Ulrich Schaper

Mit 3:1 (1:0) entführten sie drei Punkte aus der Schöneflieth und vermiesten der Grevener Mannschaft nebst Anhang diesen sonnigen Nachmittag. FC-Schlussmann Hannes Schäperklaus schaffte es dann doch, diesen ungeheuerlichem Nachmittag in Worte zu gießen: „Was für ein glücklicher Dreckssieg.“

Dem hatte auch 09-Trainer Thomas Fraundörfer wenig hinzuzufügen. „Was soll ich sagen?“, suchte er nach einer passenden Erklärung. „Wir waren über 80 Prozent des Spielgeschehens die bessere Mannschaft – mit Ausnahme der ersten 15 Minuten. Wir waren spielbestimmend und haben insbesondere in der zweiten Halbzeit hervorragenden Fußball gespielt.“

Fußball-Bezirksliga: Greven 09 – FC Eintracht Rheine II

1/29
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Fußball-Bezirksliga: Greven 09 – FC Eintracht Rheine II Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper

Nachdem Jan Domagalla (4.) die Gäste nach einem erfolgreich abgeschlossenen Sololauf direkt in der Anfangsphase der Partie kalt erwischt hatte, übernahm Greven mehr und mehr die Kontrolle auf dem Platz. Die Defensivreihe mit Steffen Herting , Johannes Mennemeyer, Mouhamed Seye und Philipp Kraus leistete ganze Arbeit und schaffte es nicht nur, dass Rheine keinen vernünftigen Torabschluss mehr zustande brachte, sondern sorgte gleichsam für einen kontrollierten und geordneten Spielaufbau.

„Wie wir nach dem Seitenwechsel gekämpft haben, wie wir auf das Rheinenser Tor angerannt sind, das hat mir sehr gut gefallen“, sagte Fraundörfer. Nur mit der Torausbeute konnte und wollte er nicht zufrieden sein. Houghton, Töller, Kücükosmann, Sooky und Ruch vergaben mitunter beste Möglichkeiten.

Den sehenswerten Ausgleichstreffer erzielte Kücükosmann der nach einem Angriff über Seye, Houghton und Sooky in der Strafraummitte goldrichtig stand (63.)

Um den verdienten Lohn brachte sich das Team mit zwei unglücklichen Aktionen: Zunächst spielte Lawrence Ndibe den Ball beim Klärungsversuch in den Fuß von Philip Röhe – dessen passgenaue Flanke von Hendrik Pliet ins Tor geköpft wurde (87.). Dann beging Steffen Herting an der Seitenauslinie ein Foulspiel – nicht nur, dass der Abwehrmann für die Aktion Rot sah (88.); erneut brachte Röhe den Ball in den Strafraum. Erneut nutzte Eintracht die Kopfballhoheit: Erneut war Plieth zur Stelle (89.).

SC Greven 09: Helmig – Herting, Mennemeyer, Seye, Kraus – Rüschenschulte (39. Sooky), Kücükosman, Atalan (80. Ruch), Arlt – Houghton, Töller (61. Ndibe).

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4229847?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35341%2F4846274%2F4846279%2F
Der Münsteraner, der von Stauffenbergs Attentats-Plänen wusste
Zwischen 1940 und 1944 gehörte Paulus van Husen dem Oberkommando der Wehrmacht an.
Nachrichten-Ticker