Reiten: Jugendstandarte der Stadt Münster
Vom Wert der Erfahrung

Handorf/Greven -

Kaum ist der K+K Cup vorbei, trainieren die Vereine des Reiterverbandes Münster schon mit ihrer Jugend für das Jugendturnier des Reiterverbandes in Münster Handorf. Für die Trainer heißt es dann jedes Jahr aufs Neue, die besten Jugendlichen für die Mannschaften zu nominieren, um möglichst gut abzuschneiden.

Dienstag, 21.02.2017, 15:02 Uhr

Das Team des RV Greven mit (von links): Mona Wiese, Celine Fißmann, Lina Mersjann, Alisa Struffert, Luzie Jüttner, Laura Eichler, Kira Frieling, Linda Stegemann, Josefine Strotmann, Josefin Huge und Marion Hofmann..
Das Team des RV Greven mit (von links): Mona Wiese, Celine Fißmann, Lina Mersjann, Alisa Struffert, Luzie Jüttner, Laura Eichler, Kira Frieling, Linda Stegemann, Josefine Strotmann, Josefin Huge und Marion Hofmann.. Foto: Markus Lehmann

Der Reit- und Fahrverein Greven schickte am vergangenen Wochenende gleich zwei Mannschaften zum westfälischen Pferdezentrum nach Handorf . Beide wurden von Jugendwartin Marion Hofmann vorgestellt. Die erste Mannschaft bildeten Josefine Strotmann mit Rocket Girl, Luzie Jüttner mit Coolio Lumi, Kira Frieling mit Rivana und Laura Eichler mit Aip.

In der Dressur lief es noch recht durchschnittlich. Das Team erhielt Noten bis zu 6,8. Im Vormustern war die höchste Note ein 8,0 für Josefine Strotmann. In der oft gefürchteten Theorieprüfung machte lediglich Kira Frieling keinen Fehler. Insgesamt erreichten nur acht Starter im gesamten Wettkampf die volle Punktzahl in der Theorie. „Diese war in diesem Jahr teilweise unglücklich formuliert oder nicht den Themengebieten des Umfelds der Reiter zuzuordnen“, so Marion Hofmann. Nach den ersten drei Teilprüfungen stand die erste Mannschaft auf Rang 14 von insgesamt 17 Mannschaften.

Den 17. Rang musste zunächst die zweite Mannschaft aus Greven einnehmen. Dort gingen Alisa Struffert mit Campino, Mona Wiese mit Lasse, Josefin Huge mit Ramazotti und Lina Mersjann mit Chiquita an den Start. In der Dressur lief es zwar besser als in der ersten Mannschaft und es gab Noten bis 7,1, jedoch waren die Theorie und das Vormustern noch deutlich zu verbessern. „Teilweise waren die Reiterinnen zum ersten Mal dabei und natürlich noch unerfahren und nervös“, sagte Marion Hofmann.

Das abschließende Springen am Sonntag war technisch anspruchsvoll gebaut, sodass insgesamt viele Fehler gemacht wurden. Wie aber auch schon bei den „Großen“ beim K+K Cup konnte Greven im Springen wieder richtig punkten. Die erste Mannschaft schaffte als einzige Mannschaft im Wettkampf gleich vier fehlerfreie Ritte, sodass sie sich am Ende auf Rang sieben platzierte. Ganze sieben Plätze hatte die Mannschaft so gut gemacht.

Immerhin sechs Plätze konnte das zweite Team noch gut machen. Mit zwei fehlerfreien Ritten und zwei Reiterinnen mit „Pechfehlern“ kamen die Reiterinnen noch auf Platz elf. „Das Fazit von diesem Turnier ist für uns: das Springen war super, der Rest ist im nächsten Jahr dann noch ausbaufähig“, fasst Marion Hofmann zusammen.

► Der RV St. Georg Saerbeck konnte in diesem Jahr keine Mannschaft für das Turnier in Handorf stellen. „Wir hatten altersbedingt eine Lücke, so dass wir in diesem Jahr leider verzichten mussten. Sehr schade, es ist immer schön in Handorf zu reiten“, sagte Petra Hartken, Jugendwartin beim RV Saerbeck.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4646613?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35341%2F4846270%2F4846272%2F
Das Friedenslicht ist auf dem Weg durchs Münsterland
Das Friedenslicht erreicht am Sonntag Münster und wurde in einem feierlichen Gottesdienst weitergegeben.
Nachrichten-Ticker