Mitgliederversammlung bei der DJK Blau-Weiß Greven
DJK Greven: Bauen und wachsen

Greven -

Die DJK Blau-Weiß Greven hat gerade erst ihre Tennisanlage fertiggestellt, plant aber schon die nächsten Bauprojekte. Mit weiteren Räumen will der Verein neue Angebote und Mitglieder erschließen.

Sonntag, 11.06.2017, 19:06 Uhr

Präsidium und Vorstand der DJK: (v.l.) Michael Fitting, Wolfgang Block, Stephan Bothe (Präsidium), Sandra Weddeling, Sven Thiele und Dirk Epping (Vorstand).
Präsidium und Vorstand der DJK: (v.l.) Michael Fitting, Wolfgang Block, Stephan Bothe (Präsidium), Sandra Weddeling, Sven Thiele und Dirk Epping (Vorstand). Foto: th

Bauen und wachsen. So liest sich das Pflichtenheft, das sich die DJK Blau-Weiß auferlegt hat. Am Sonntag präsentierten Vorstand und Präsidium ehrgeizige Pläne für die nähere Zukunft, bekräftigten den bisherigen Kurs fortzusetzen und vergewisserten sich der Unterstützung ihrer Mitglieder. Die war der Vereinsführung gewiss: sämtliche Beschlüsse fielen einstimmig aus.

Die Zustimmung zum Kurs drückte sich in der zweistündigen Versammlung auch in den Wahlen aus. Stephan Bothe , der erneut als Präsident kandidierte, wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie die beiden Vize-Präsidenten Wolfgang Block und Michael Fitting . Letzterer ist zwar neu auf der Kommandobrücke der DJK, jedoch ein alter Hase in Sachen Vereinsführung. Fitting gehörte dem Gründungsvorstand des SC Gimbte an und verstärkt das Gremium als Finanzexperte.

Schließlich spielt das Geld eine große Rolle bei den Plänen des Vereins, der sich auf Wachstumskurs befindet. Die 1000-Mitglieder-Marke hat die DJK zu Jahresfrist geknackt. Der geplante Zusammenschluss mit der TSG Phoenix und damit einhergehend die Gründung einer Tanzabteilung soll das Mitgliederwachstum weiter befeuern.

Dazu plant der Verein noch in diesem Jahr das SportCentrum in der Emsaue umzubauen, um weitere Sportflächen zu schaffen. Ebenfalls in Planung befindet sich ein Club-Raum mit einer Terrasse, der den Bau der im vergangenen Herbst fertig gestellten Tennisanlage abrunden soll. Und nicht zuletzt drückt der Verein in Sachen Modernisierung der Fußballanlage aufs Gaspedal. „Wir sind mittlerweile auf einem guten Weg und wollen die Pläne bis Ende des Jahres in trockene Tücher bringen“, berichtete Bothe von vielversprechenden Gesprächen mit der Stadtverwaltung. „Der Sanierungsbedarf des Tennenplatzes ist unstrittig“, erklärte der DJK-Präsident. An seine Stelle soll im kommenden Jahr ein Kunstrasenplatz rücken. „Ziel ist die Fertigstellung in 2018“, so Bothe, der sich erleichtert zeigte, dass man auch von Seiten der Stadt das Thema forcieren und Mittel für das kommende Jahr einstellen wolle. Die DJK wolle sich mit Eigenleistung an der Modernisierungsmaßnahme beteiligen. Ein finanzielles Engagement des Vereins könne jedoch nur im Zusammenhang mit einer Sportstättenüberlassung funktionieren, auch das betonte Bothe.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4920663?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35341%2F
Nachrichten-Ticker