Handball: HF Reckenfeld/Greven
Auf der Hüpfburg ausgepowert

Greven -

Von Kickboxen bis zur Hüpfburg: die Handballer der HF Reckenfeld/Greven erlebten ein äußerst abwechslungsreiches Camp in Kattenvenne.

Mittwoch, 14.06.2017, 14:06 Uhr

Müde – aber sehr zufrieden machten sich die vielen Nachwuchshandballer nach Abschluss des ereignisreichen Wochenendes in Kattenvenne wieder auf den Heimweg nach Greven.
Müde – aber sehr zufrieden machten sich die vielen Nachwuchshandballer nach Abschluss des ereignisreichen Wochenendes in Kattenvenne wieder auf den Heimweg nach Greven. Foto: Storkebaum

Die Sonne lachte am Wochenende auf strahlende Gesichter beim Jugendtrainingslager der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05. Erneut führte der 05-Nachwuchs das Camp aller Jugendteams auf der Anlage des TV Kattenvenne durch. „Knapp 90 Kinder aus sieben Mannschaften waren dabei“, berichtete ein erschöpfter, aber gut gelaunter C1-Trainer und Jugendkoordinator Stefan Heming.

Dabei hoben er und sein Trainerkollege von der C2-Jugend, Sebastian Sutthoff, der das Lager federführend organisiert hatte, die Unterstützung durch den TV Kattenvenne und den Förderverein der Handballfreunde hervor.

Es ging nicht nur um Handball, auch wenn dieser bei etlichen Trainingseinheiten in der Halle, auf dem Rasen oder im Sand naturgemäß im Mittelpunkt stand. Die Trainerriege der HF-Jugend hatte sich ein buntes Programm ausgedacht und sich dabei auch das Knowhow einiger Vereinskollegen abseits des Handballfeldes zunutze gemacht. Michael Hofmann, ehemaliger professioneller Kickboxer und Spieler in der Drittvertretung, zeigte den Spielern der B- und C-Jugend, dass Koordination und Körperbeherrschung Grundlage für den Erfolg in vielen Sportarten sind.

D-Jugendtrainerin Heike Krumbeck stieß in ein ähnliches Horn, als sie ihre Mannschaft mit Tai-Chi bekannt machte. Die A-Jugendlichen spielten „Parteiball“ nicht wie üblich mit dem ihnen bekannten runden Spielgerät, sondern nutzten einen Football – kuriose Flugkurven und Fangschwierigkeiten ebenso inklusive wie nicht ganz ernst gemeinte Tacklings. Und wer gerade nicht durch seine Trainer gefordert wurde und trotzdem noch Reserven hatte, konnte sich im eigens aufgebauten Outdoor-Fitnessstudio oder auf der Hüpfburg den Rest geben. Dass das hervorragende Wetter auch eine Wasserschlacht ermöglichte, setzte der Torte nur noch das Sahnehäubchen auf.

Eingebettet wurden die vielfältigen sportlichen Aktivitäten in ein Portfolio von Teambuilding- und Gemeinschaftsaktivitäten. Hier vor allem zeigte sich der Name Handballfreunde als Programm, die Aktionen wurden mannschaftsübergreifend durchgeführt – so führten die A-Jugendlichen ihre jüngsten Vereinskameraden zum Beispiel am Samstagabend in Gruppen zur Nachtwanderung. Die Trainer hatten sich eine „Lagerolympiade“ für den Nachwuchs ausgedacht, bei der bis zu Autoreifen und Spielkarten diverse Hilfsmittel gewinnbringend eingesetzt werden mussten. Für die Jüngsten gab es eine Malaktion, alle Teilnehmer konnten sich an der Feuerstelle Stockbrot zubereiten und nach einem deftigen gemeinsamen Grillabend am Samstag übernachteten die Teams an Ort und Stelle.

„Ein super Wochenende“, freute sich Sebastian Sutthoff nach dem Jugendtrainingslager. „Es ist schön zu sehen, wie so ein Wochenende die Spieler und den Verein insgesamt noch mehr zusammenschweißt. Auf jeden Fall wird diese Tradition ihre Fortsetzung finden“, freute sich Stefan Heming trotz wenig Schlafs bereits auf die Wiederholung.

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