Fußball: Bezirksliga
Wenig Tempo – keine Tore

Greven -

Kein Tor, aber immerhin ein Punkt: So lautet die überschaubare Ausbeute des SC Greven 09 nach dem Duell mit Verfolger Blau-Weiß Aasee. Warum 09-Trainer Andreas Sommer sich damit zufrieden gibt.

Montag, 26.02.2018, 00:02 Uhr

Lufthoheit: Grevens Simon Herkt bekommt den Kopfball, seinem Kollege Bernd Lakenbrink und Enno Stemmerisch fehlt das Timing.
Lufthoheit: Grevens Simon Herkt bekommt den Kopfball, seinem Kollege Bernd Lakenbrink und Enno Stemmerisch fehlt das Timing. Foto: Heimspiel / Mario Lacroix

Vielleicht lag es an den frostigen Temperaturen, möglicherweise auch an der zeitweise destruktiven Spielweise der Gastgeber. So richtig zum Erwärmen war die Bezirksligapartie zwischen Blau-Weiß Aasee und dem SC Greven 09 jedenfalls nicht. Was nicht zuletzt auch dem Umstand einer überschaubaren Anzahl Torchancen und keinem einzigen Treffer geschuldet war.

Immerhin: Bei diesem 0:0 attestierte Andreas Sommer seinem Team die aktiviere Rolle. Deswegen war Grevens Trainer mit dem Auftritt auch gar nicht einmal unzufrieden. Nüchtern stellte Sommer nach dem Verfolgerduell des Fünften (Aassee) gegen den Vierten (09) fest: „Es war einfach schwierig, durchzukombinieren.“

Ein Durchkommen war deswegen selten möglich, weil die Münsteranerer erwartet dicht in der Hintermannschaft standen. „In der ersten Halbzeit war das sehr destruktiv“, veranschaulichte Grevens Trainer, warum seine Mannschaft Schwierigkeiten besaß, Chancen zu generieren. Aasee überließ dem SC 09 die Regie. Doch die Mannschaft von Andreas sommer und Ulli Peppenhorst lief sich immer wieder fest.

Da das Tempo dieser Bezirksliga-Partie nicht drohte, Geschwindigkeitsgrenzen zu verletzten, blieben Torchancen Mangelware. Alleine Grevens Top-Torjäger Patrick Fechtel tauchte zweimal gefährlich vor dem von Eike Remmert bewachtem Tor der Gastgeber auf. Erfolglos. Sommer: „Der letzte Punch hat gefehlt.“

So verlebten nicht die die Zaungäste und Trainer einen frostigen Nachmittag. Auch der fast beschäftigungslose Luca Dömer im 09-Tor dürfte am Ende dieser 90 Minuten froh gewesen sein, sich aufwärmen zu dürfen. Zum Erwärmen brauchte es an diesem Sonntag allerdings eine Heizung. Das Spiel gab es nicht her.

► Sein Debüt im Trikot des SC Greven 09 gab an diesem Sonntag Nika Jukuri. Der aus Georgien stammende 19-Jährige verbringt ein Au Pair in Deutschland, wohnt in Greven und hat sich dem Bezirksligisten angeschlossen. Andreas Sommer traut dem Offensivspieler zu, sich einen Platz im Kader zu erkämpfen: „Er macht im Training einen guten Eindruck.“

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