Fußball: Stadtmeisterschaften
Stadtmeisterschaft: Schon wieder die DJK!

Gimbte -

Wieder die DJK. Im Finale der diesjährigen Stadtmeisterschaften setzten sich die Blau-Weißen überdeutlich mit 6:1 gegen GW Gelmer durch. Zunächst hatte die DJK noch zurück gelegen, drehte dann aber mächtig auf und fuhr noch einen Kantersieg ein. Auf Rang drei landete BG Gimbte. Das Team war für den SC Reckenfeld eingesprungen und setzte sich gegen die 09-Reserve durch.

Mittwoch, 15.08.2018, 13:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 12.08.2018, 13:31 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 15.08.2018, 13:30 Uhr
Sie nehmen den Pokal einfach wieder mit nach Hause: Die DJK Greven verteidigte in Abwesenheit ihrer Trainer mit einem furiosen 6:1 gegen GW Gelmer den Stadtmeistertitel.
Sie nehmen den Pokal einfach wieder mit nach Hause: Die DJK Greven verteidigte in Abwesenheit ihrer Trainer mit einem furiosen 6:1 gegen GW Gelmer den Stadtmeistertitel. Foto: Stefan Bamberg

Den zuvor artig abgelieferten Pokal können sie gleich wieder mit in die Emsaue nehmen. Der alte Stadtmeister ist nämlich auch der neue: schon wieder die DJK! Nach einem Endspiel mit 45 Minuten im Schleudergang, in dem sie GW Gelmer mit 6:1 (0:1) so richtig eingeschenkt haben. Ein Finale, das einem Vierteljahrhundert Stadtmeisterschaft absolut würdig gewesen ist.

Schon wieder die DJK: BW Greven verteidigt den Stadtmeistertitel

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Zuvor aber noch fix zum Duell um den Döner-Cup: Die Jungs von BG Gimbte sind so nett, den kurz vor dem Saisonstart stehenden SC Reckenfeld zu vertreten – und sie machen gegen die 09-Reserve aus einem 0:2 durch einen Doppelschlag kurz vor Schluss noch ein 2:2. Es gibt also das dritte Elferschießen des Turniers – und weil BG-Fänger Marco Laufmöller einen super hält und zwei mit bösem Blick vorbeiguckt, gewinnt Gimbte nach Elfmeterschießen mit 5:2. Und die Frage, ob die Gimbter damit nun offiziell Dritter sind, ohne sich sportlich fürs kleine Finale qualifiziert zu haben – tja, sie wird Fußball-Deutschland noch lange in Atem halten.

Wir aber wechseln lieber flugs zum dramaturgischen Showdown zwischen Blau-Weiß und Grün-Weiß, der bis kurz vor der Pause wenig Erbauliches bietet. Immerhin: Weder der urlaubende Cheftrainer Sven Klein, noch der auf einer Hochzeit weilende Interimschef Jürgen Röös müssen via Skype Defensiv-Taktiken vorturnen – die blau-weiße Hintermannschaft zeigt sich sattelfest.

Sodann allerdings die 41. Minute – und das ist dann jetzt doch ein frisches Kapitel für den Bestseller „Entweder kacken oder runter vom Pott“: Da wissen sie aber mal so gar nicht, was sie mit diesem langen Hafer anfangen sollen, rausrücken oder stehen bleiben?, ein vortreffliches Geeumel, Rückpass, und Gerben Papenburg hat freie Fahrt – 0:1 (41.).

Halbzeit, der eigenverantwortliche BW-Kriegsrat tagt. Was sie dort erörtert haben? Keine Ahnung, doch klar ist: Auf einem Esoterik-Kongress könnten sie mit dem Gesprächsprotokoll sehr viel Geld verdienen.

Denn es folgt eine selten gesehene Leistungsexplosion: Das Leder rollt gerade wieder, da geht die Lutzi ab über links, direktes Flachpassspiel, Nikolaos Ntiso haut ihn rein – 1:1 durch Grevens griechischen Neuzugang. Irgendwo in Essen macht sich Otto Rehhagel jetzt bestimmt eine Flasche Bier zum Achtzigsten auf und guckt die EM-2004-DVD. In der Schlage geht‘s derweil furios weiter: Mit Niklas Berkemeier, der wie ein Bolzenschneider durch Gelmers Abwehr fegt – boom, welch ein Kopfballknaller zum 2:1 (51.).

Nun klappt wirklich alles: Yannik Grehl aus Nahdistanz mit der dritten Kiste (60.). Und dann Alex Beuning mit einer irrsinnigen Bananenflanke schick in den Knick – 4:1 (71.)! Lukas Heinke spielt den völlig verdutzten Gästen sogar noch den fünften und sechsten Streich (73./74.) – ein Wahnsinnsfinale.

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