„Westfälischer Charity Golf Cup“
Heiner Brand: Ein Weltmeister zum Anfassen

Greven -

Es ging um die Unterstützung des Deutschen Kinderhospizvereins – deshalb ließ sich Heiner Brand nicht groß bitten, um an dem Wohltätigkeitsturnier des Golf-Clubs Aldruper Heide teilzunehmen. Der ehemalige Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft gewann viele Sympathien.

Freitag, 24.08.2018, 17:46 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 24.08.2018, 17:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 24.08.2018, 17:46 Uhr
Alles im Griff: Heiner Brand war gestern prominenter Gast beim Turnier „Westfälischer Charity Golf Cup“ im GC Aldruper Heide.
Alles im Griff: Heiner Brand war gestern prominenter Gast beim Turnier „Westfälischer Charity Golf Cup“ im GC Aldruper Heide. Foto: Heiner Gerull

Als die Vorstandsmitglieder des Golf-Clubs Aldruper Heide am Freitag kurz nach 9 Uhr ihre Gäste begrüßten, ging noch ein kurzer Regenschauer nieder. Doch dieser bremste den sportlichen Ehrgeiz keineswegs. „Ein bisschen Regen macht uns nichts aus. Wir Golfer spielen bei jedem Wetter“, sagte Bernd-Uwe Marbach, Vizepräsident des GC Aldruper Heide. Der prominenteste Gast war einer der ersten: Heiner Brand, ehemaliger Bundestrainer und Weltmeister der deutschen Handball-Nationalmannschaft.

Als ambitionierten Golfer würde er sich nicht bezeichnen, räumte Brand ein. „Allein schon wegen meiner Körpergröße bin ich eher nicht für diesen Sport prädestiniert“, verriet der 66-Jährige. Doch weil es beim Turnier „Westfälischer Charity Golf Cup“ weniger um sportliche Bestleistungen, sondern vielmehr um Unterstützung für den Deutschen Kinderhospizverein ging, dessen Botschafter Brand ist, ließ sich die Lichtgestalt des deutschen Handballs nicht lange bitten.

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 hat der GC Aldruper Heide schon viele berühmte Gäste empfangen. Dass Brand im familiären Kreis der Grevener Golffamilie gerne gesehen ist, wurde rasch deutlich. „Er ist anders, weil er nicht so ichbezogen ist“, brachte ein Hobby-Golfer seine Einschätzung auf den Punkt. Brands offene, verbindliche und sympathische Art kam auch gestern in Greven an; wieder einmal. Denn schon beim „Krimi Cup“ im Frühsommer war der gebürtige Gummersbacher in Greven. Auch gestern präsentierte er sich als ein Weltmeister zum Anfassen.

Am Freitag nahm er sich wieder viel Zeit. Vor allem nach dem Turnier hatte Brand beim gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse des Golfclubs ein offenes Ohr für die Anwesenden. Erst am Abend verabschiedete er sich in Richtung Heimat.

Es war die achte Auflage des Wohltätigkeitsturniers. Erstmals fand es auf der Anlage des GC Aldruper Heide statt. „25 Clubs aus ganz Deutschland sind hier vertreten“, gab Rainer Schlief, Geschäftsführer des Turnierveranstalters proVentes Schlief GmbH, zu verstehen. 90 Businessgolfer seien es gewesen, die im sportlichen Wettkampf gegeneinander antraten. Gesellschaftlicher Höhepunkt war die Gala am Abend, zu der 300 Gäste geladen waren. Musikalisch unterhalten wurden sie prächtig von der Queen Revival Band mit Leadsänger und Freddie-Mercury-Double Harry Rose.

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