Kreisliga A: Falke Saerbeck ist Spitzenreiter, will sich aber erst einmal hinten anstellen
Eine schöne Momentaufnahme

Saerbeck -

Am dritten Saisonspieltag hat der SC Falke Saerbeck die Tabellenspitze in der Kreisliga A erklommen. Die Perspektive ist gut, obwohl Falke-Trainer Holger Althaus realistisch bleibt. Es gibt einen Grund für seine Bescheidenheit.

Mittwoch, 29.08.2018, 15:22 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.08.2018, 15:18 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 29.08.2018, 15:22 Uhr
Saerbecks Philip Egbert (li.) musste verletzungsbedingt in der Vorbereitung und den ersten Meisterschaftsspielen komplett passen. Er wird aber bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Saerbecks Philip Egbert (li.) musste verletzungsbedingt in der Vorbereitung und den ersten Meisterschaftsspielen komplett passen. Er wird aber bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Foto: Heidrun Riese.

Gemessen am Ambiente und der Ausstattung ist das Saerbecker Sparkassen Stadion an der Lindenstraße längst bezirksligareif – mindestens. Aber kriegen die Fußballer des SC Falke den Sprung in die erste überkreisliche Liga auch sportlich hin? Der Saisonstart war verheißungsvoll. Nach drei Spieltagen grüßen die „Falken“ von der Tabellenspitze der Kreisliga A.

Freilich ist diese erste Zwischenbilanz für Trainer Holger Althaus nicht mehr als eine schöne Momentaufnahme: „Wir sind sicherlich nicht der Top-Favorit. Aber wir wollen schon oben mitspielen.“ Wohl war. Denn wenn es darum geht, Ansprüche anzumelden, dann müssen sich die Saerbecker noch hinter dem einen oder anderen Mitkonkurrenten anstellen. Etwa hinter dem SC Hörstel. Das Team des früheren Lotteraners und jetzigen Hörsteler Trainers Mirco Heger wurde im vergangenen Jahr Vizemeister und gilt als erster Anwärter auf den Titel. Zum erweiterten Kreis dürften neben den Saerbeckern der TuS Graf Kobbo Tecklenburg, Brukteria Dreierwalde, eventuell auch noch Eintracht Mettingen und der VfL Ladbergen gehören.

Althaus erwartet angesichts dieser Konstellation „einen interessanten Saisonverlauf mit vielen engen Spielen“, wie er sagt. Und er fügt einen Satz hinzu, der wohl im Interesse der meisten A-Ligisten ist: „Ich hoffe nicht, dass der SC Hörstel zu weit enteilt.“

Handfeste Rückschlüsse in Sachen Meisterschaft dürfte es erfahrungsgemäß erst im Herbst geben. Dann, wenn es draußen ungemütlich wird, regendurchtränkte und gefrorene Plätze die Physis der Spieler extrem belasten. Da wird es nicht nur darauf ankommen, ob die Teams qualitativ den Ansprüchen genügen. Vielmehr muss das Aufgebot auch quantitativ so bestückt sein, dass die Trainer reagieren können, wenn Akteure verletzungsbedingt ausfallen. „Wir haben eine Kadergröße von 20 Spielern plus zwei Torhütern“, gibt Althaus Auskunft. „Unser Aufgebot ist zwar nicht zu groß, aber es ist okay.“

In dieser Hinsicht wird der SC Falke in absehbarer Zeit Zuwachs erhalten. So werden Moritz Gilhaus und Philip Egbert, die in der kompletten Vorbereitung und den ersten Meisterschaftsspielen verletzungsbedingt ausgefallen waren, wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

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