Tischtennis-Verbandsliga
Heimvorteil als das Zünglein an der Waage?

Greven -

Im ersten Heimspiel der Saison will die DJK ihren Auftaktsieg veredeln. Doch mit dem TuS Hiltrup gastiert am Sonntag (11 Uhr) kein Leichtgewicht in der Emssporthalle.

Samstag, 08.09.2018, 00:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 08.09.2018, 00:00 Uhr
Grevens Nummer eins will im ersten Heimspiel der Saison seinem Hiltruper Kontrahenten Paroli bieten: Max Haddick.
Grevens Nummer eins will im ersten Heimspiel der Saison seinem Hiltruper Kontrahenten Paroli bieten: Max Haddick. Foto: Stefan Bamberg

Nach dem gelungenen Auftakt (9:4-Auswärtssieg bei Westfalia Kinderhaus) wollen Tischtennisherren der DJK in ihrem ersten Heimspiel der Saison den Start mit einem Erfolg gegen den TuS Hiltrup veredeln.

Die Gäste sind mit einem 8:8 gegen den Aufsteiger VfL Ramsdorf gestartet, waren in der vergangenen Saison Dritter der Rückrundentabelle und sind auf dem Papier leicht favorisiert. Gerade an den Spitzenpositionen (Nummer 1 bis 3) zeigten die Münsteraner sich meist stark und für die Blau-Weißen als schwer zu schlagen. Dennoch gab es in den vergangenen Jahren daheim meist Erfolgserlebnisse, während es auswärts oft böse Niederlagen setzte.

Auf ihre Heimstärke und die lautstarke Unterstützung ihres Publikums setzen die DJKler auch dieses Mal. Da Spitzenmann Max Haddick nicht in seiner Zweitsportart (Speckbrett) gefordert ist, wird er gut vorbereitet ins Spiel gehen und versuchen, den Hiltruper Topleuten Anders und Scherzinger Paroli zu bieten. Da auch Milan Heidkamp zuletzt aufsteigende Form zeigte, wird es bestimmt nicht leicht für die Hiltruper Spitze.

Im mittleren Mannschaftsdrittel waren die Gäste in der letzten Saison bärenstark, doch zum Auftakt gegen Ramsdorf schwächelten Dkokha und Fröhling etwas. Vielleicht bieten sich hier Chancen für die gegen Kinderhaus starken Stephan Bothe und Matthias Kaltmeier.

Im unteren Mannschaftsteil werden es der formstarke Rajeevan Sithamparanathan und Reinhard Rothe ebenfalls schwer haben, sollten aber in allen Matches trotzdem nicht chancenlos sein.

Bei Rothe muss man abwarten, ob er schon bei 100 Prozent Fitness ist, denn er litt zuletzt an einer langwierigen Schleimbeutelentzündung, wo sich erst zeigen muss, ob sie unter Wettkampfbedingungen noch Beschwerden verursacht.

Neuzugang Sinan Incegoz kommt dieses Mal nicht zum Einsatz, da er zeitgleich beim Münster-Marathon am Start ist.

Zum Thema

DJK Max Haddick, Milan Heidkamp, Stephan Bothe, Matthias Kaltmeier, Rajeevan Sithamparanathan, Reinhard Rothe.

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