Schwimmen: NRW-Freiwassermeisterschaften
Ungewohnte Bedingungen

Greven -

Ungewohnte Bedingungen erwarteten die sechs Schwimmer des TVE Greven bei den Nordrhein-Westfälischen Freiwassermeisterschaften in Haltern am See.

Mittwoch, 12.09.2018, 15:50 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 11.09.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 12.09.2018, 15:50 Uhr
Sophie Kroner, Jia-Lin Shi, Hannah Grabbe, Jan Kleimeier, Sophie Zegelaar und Lars Zeggeleaar (v.l.) nach dem Rennen zwischen den Markierungsbojen des Rundkurses in Haltern.
Sophie Kroner, Jia-Lin Shi, Hannah Grabbe, Jan Kleimeier, Sophie Zegelaar und Lars Zeggeleaar (v.l.) nach dem Rennen zwischen den Markierungsbojen des Rundkurses in Haltern. Foto: TVE Greven

Ungewohnte Bedingungen erwarteten die sechs Schwimmer des TVE Greven bei den Nordrhein-Westfälischen Freiwassermeisterschaften in Haltern am See. Sind sie es doch sonst gewohnt, nach spätestens 50 Metern eine Wand zum abstoßen, rechts und links eine Leine zur Abgrenzung und auf dem Beckenboden eine Linie zur Orientierung zu haben, galt es im Halterner Stausee ohne all diese Hilfen auszukommen. Auf einem 625 Meter langen Rundkurs galt es für die zwei Mannschaften – eine in der offenen Wertung, eine im Jugendbereich – eine Staffel über 3 x 1250 Meter zu schwimmen.

Für die Jugendmannschaft ging Lars Zeggelaar (Jahrgang 2000) als Startschwimmer ins Rennen, beim Team der offenen Klasse machte Jan Kleimeier (1988) den Anfang. Beide sortierten sich beim Start aus dem Wasser etwas weiter hinten ein, um den gefürchteten Schlägen und Tritten der „Waschmaschine“, so nennt man das Getümmel der Startphase, zu entgehen.

Zur ersten Wendeboje hin konnten sie bereits einige Konkurrenten überholen, stellten aber auch fest, dass die Spitze des Rennens bereits weit enteilt war. So fand Jan Kleimeier schnell einen anderen Schwimmer, der genau das passende Tempo hatte, um sich in dessen Beine zu hängen, also in seinem Sog zu schwimmen und Energie zu sparen. Gleiches tat Lars Zeggelaar, der sich direkt hinter die beiden setzte.

Somit kamen beide mit nur drei Sekunden Differenz in der Wechselzone an und übergaben an die beiden nächsten Schwimmer.

Für die offene Klasse ging jetzt Sophie Zeggelaar (2001) auf die Runde, für die Jugend war Sophie Kroner (2004) im Wasser. Als beide von der ersten Wende zurück kamen, war es Sophie Zeggelaar gelungen, sich in einer kleinen Gruppe zu positionieren, wofür sie allerdings an einer Boje auch etwas mehr Körperkontakt in Kauf nehmen musste als ihr lieb war. Sophie Kroner hingegen war es nicht vergönnt, im Wasserschatten eines Vordermannes zu schwimmen. Sie musste die gesamte Strecke als Solistin bewältigen.

Somit konnte das ältere Team mit rund 45 Sekunden Vorsprung auf die letzte Teilstrecke gehen.

Hier schwamm Jia-Lin Shi (1998) ein recht einsames Rennen, dessen einzige wirkliche Abwechslung einige Überrundungen waren, als die Schwimmer der führenden Mannschaften an ihm vorbei schwammen. Ähnlich erging es Hannah Grabbe (2004), die für die Jugend die Schlussetappe absolvierte. Trotz fehlender Konkurrenz und großer Lücken gab sie alles und kam nach dem Rennen völlig erschöpft ans Ufer.

Letztlich stoppten die Uhren der Zeitnehmer für die Mannschaft der offenen Klasse bei 1:02:55 Stunden, das Jugendteam benötigte 1:04:09 Stunden. Beide Trios belegten mit diesen Zeiten den achten Platz in ihren jeweiligen Wertungen.

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