Fußball: Kreisliga A
Die Falken plumpsen vom A-Liga-Podest

Saerbeck -

Die Saerbecker Falken stecken sowohl in einer Erlebnis- als auch in einer Ergebniskrise. Vom Topspiel in Ibbenbüren kam Holger Althaus‘ Belegschaft trotz kämpferischer Leistung punktlos nach Hause. Obendrein verlängert sich die Verletztenliste.

Mittwoch, 19.09.2018, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 18:16 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.09.2018, 14:00 Uhr
Marius Stallfort (in weiß) hatte eine der wenigen Falke-Chancen – und dieses Bild beim 0:1 am Ende leider Symbolcharakter.
Marius Stallfort (in weiß) hatte eine der wenigen Falke-Chancen – und dieses Bild beim 0:1 am Ende leider Symbolcharakter. Foto: Stefan Bamberg

Es gibt so Tage, an denen hilft nur noch ganz viel von Holger Althaus‘ Handy-Warteschleifen-Ton: „Eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt...“ – und so weiter. Am Sonntag erlebten er und seine Männer tatsächlich eine Partie, die man sich am Ende nur schwer schön trinken konnte: Mit der 0:1-Niederlage bei der Ibbenbürener Spvg II plumpst der SC Falke von den Podestplätzen der Kreisliga-A-Tabelle – und wartet jetzt seit drei Partien auf einen Sieg.

Doch nicht nur das: Nach einer Viertelstunde nämlich vergrößerte sich auch noch das ohnehin schon stattliche Saerbecker Lazarett – Mattis Potthoff musste mit Kniebeschwerden runter. „Das sah nicht gut aus“, sagt ein besorgter Trainer.

Aus dessen Sicht die erste Halbzeit aber sowieso unterdurchschnittlich verlief: „Da waren wir nicht wirklich im Spiel.“ Und nach 21 Minuten auch im Rückstand: Ball verloren, hinterher gerannt, Tor kassiert – 0:1 durch Ibbenbürens Max Antoine. Die frühe Entscheidung eines Topspiels, das ansonsten nicht allzu viel Spektakuläres zu bieten hatte: „Es gab kaum Torchancen“, berichtetet Althaus.

Umso wichtiger wäre es gewesen, eine der wenigen zu versenken – sowohl Marius Stallfort (10.) als auch Marco Laumann kurz nach der Pause fehlten jedoch Präzision und Glück. In der Nachspielzeit rutschten sie dann letztmals kollektiv am Ausgleich vorbei.

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