Tischtennis: Verbandsliga
Routine contra jugendlichen Elan

Greven -

Wer hätte das vor der Saison gedacht? Am Sonntag kommt es in der Tischtennis-Verbandsliga zum Spitzenspiel DJK BW Greven gegen TTF Bönen. Beide Teams rangieren punktgleich in der Spitzengruppe. Die Grevener wollen natürlich ihren Heimvorteil nutzen und hoffen auf einen weiteren Erfolg. Aber auch eine Niederlage dürfte die erfahrenen Hausherren nicht aus der Bahn werfen.

Freitag, 28.09.2018, 12:07 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.09.2018, 17:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 28.09.2018, 12:07 Uhr
Matthias Kaltmeier trifft mit seinen Teamkollegen im Topspiel auf den Gast aus Bönen. Avancieren die Grevener in dieser Saison zu einem echten Spitzenteam?
Matthias Kaltmeier trifft mit seinen Teamkollegen im Topspiel auf den Gast aus Bönen. Avancieren die Grevener in dieser Saison zu einem echten Spitzenteam? Foto: Stefan Bamberg

Zu einem unverhofften Spitzenspiel kommt es am Sonntag in der Emssporthalle. Die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven empfangen als derzeitiger Tabellenzweiter (5:1 Punkte) den punktgleichen Tabellenführer, die Tischtennisfreunde aus Bönen. Insbesondere auf Grevener Seite hatte man mit einem solchen Start nicht gerechnet und freut sich sehr auf diese Top-Begegnung.

Der Absteiger aus der NRW-Liga ist ein traditionsreicher Verein, der vor noch nicht allzu langer Zeit sogar bis in die zweite Bundesliga vorgestoßen war, dieses Niveau jedoch auf Dauer nicht halten konnte. Aus den glorreichen Zeiten ist zwar mit Andreas Rosenhövel noch einer auch im aktuellen Aufgebot, doch in den ersten drei Spielen der neuen Saison war er bislang noch nicht aktiv.

Doch auch ohne ihn verfügen die Bönener über ein starkes Team, was die bisherigen Ergebnisse zeigen. Man hat die Mannschaft in den letzten beiden Spielzeiten konsequent verjüngt und scheint damit Perspektiven für den Wiederaufstieg zu entwickeln, doch die routinierten DJK-ler werden es den Gästen bestimmt nicht leicht machen, zum Sieg zu kommen.

Am Spitzenbrett steht den Blau-Weißen Max Haddick und Milan Heidkamp mit Sascha Kaiser ein allerdings ebenfalls sehr erfahrener Akteur gegenüber, der bisher durchaus überzeugen konnte. An den folgenden Positionen wird sich dann zeigen, ob die Grevener Erfahrung dem Elan der Jüngeren standhalten kann.

Neben dem starken Spitzenspieler überzeugten bei Bönen bislang vor allem die Doppel (acht Siege bei nur zwei Niederlagen), und einen wirklichen Schwachpunkt konnte man in den bisherigen Partien auch nicht ausmachen. Insofern wartet also eine echte Herausforderung auf die DJK, bei der Sinan Incegoz verhindert ist.  

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