Jugendhandball: SC Greven 09
Alina Socha eiskalt

Greven -

Das war nichts für schwache Nerven. Die A-Jugend-Handballerinnen des SC Greven 09 retteten am Sonntag in der Rönnehalle am Ende einer turbulenten Schlussphase einen Punkt.

Mittwoch, 03.10.2018, 00:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.10.2018, 00:00 Uhr
09-Trainerin Luisa Lamboury ermunterte ihre Spielerinnen, trotz eines Rückstandes nicht aufzustecken. Der Lohn war ein Punktgewinn gegen Coesfeld.
09-Trainerin Luisa Lamboury ermunterte ihre Spielerinnen, trotz eines Rückstandes nicht aufzustecken. Der Lohn war ein Punktgewinn gegen Coesfeld. Foto: SC Greven 09

Das war nichts für schwache Nerven. Die A-Jugend-Handballerinnen des SC Greven 09 retteten am Sonntag in der Rönnehalle am Ende einer turbulenten Schlussphase mit 25:25 einen Punkt gegen Coesfeld.

In der ersten Halbzeit hatten die 09-erinnen das Spiel weitestgehend unter Kontrolle, setzten sich schon nach acht Minuten mit 10:6 etwas von den Gästen ab und begaben sich mit einer 16:13-Führung in die Kabine.

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein etwas anderes Bild. Bei den Grevenerinnen kam eine Phase, in der nicht viel gelingen wollte. Einige technische Fehler und etwas Pech in den Abschlüssen gaben die Coesfelderinnen Auftrieb, die in der 42. Minute erstmals in Führung gingen.

Doch trotz eines 18:21-Rückstandes steckten die 09erinnen nicht auf, lagen fünf Minuten vor Schluss mit 21:25 zurück und starteten dann eine eindrucksvolle Aufholjagd.

Bedingt durch eine Zwei-Minuten-Strafe für die Gäste witterten die Mädels von Luisa Lamboury und Helena Schwitte noch einmal eine Chance. Den jetzt fälligen Siebenmeter konnte Alina Socha verwerten. Das gab Mut für die letzten Minuten.

Zwei weitere Tore für die Grevenerinnen, 24:25, noch 18 Sekunden zu spielen, Ballbesitz Greven. Sekunden vor Schluss entschied der Schiedsrichter noch einmal auf Siebenmeter für die 09erinnen. Dann die Schlusssirene.

Der Strafwurf musste natürlich noch ausgeführt werden. Heimniederlage oder Unentschieden? Alina Socha erwies sich an diesem Abend als sichere Schützin. Sechster Wurf - sechster Treffer - Unentschieden.

Die Erleichterung bei den Trainerinnen und bei den Spielerinnen war riesengroß. Das Unentschieden fühlte sich wie ein Sieg an.

Mit 5:3 Punkten belegen die Grevenerinnen Platz drei in der Vorrunde der Oberligastaffel. Eine gute Ausgangsposition, um nach der kleinen Herbstpause wieder voller Elan anzugreifen.

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