Tischtennis: Verbandsliga
Vierpunktespiel beim Nachbarn

Greven -

Ein wichtiges Punktspiel beim Tabellennachbarn aus Hiltrup wartet am Wochenende auf den Tischtennis-Verbandsligisten DJK BW Greven. Die Mannschaft gastiert in Hiltrup und hofft auf einen großen Schritt in Sachen Klassenerhalt. Allerdings reisen die Gäste eventuell personell geschwächt und somit als Außenseiter zum Derby – gelingt dennoch ein wichtiger Sieg?

Donnerstag, 24.01.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 25.01.2019, 12:30 Uhr
Stephan Bothe will beim Nachbarn in Hiltrup doppelt punkten. Das wäre ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Allerdings machen sich die Grevener als Außenseiter auf den Weg.
Stephan Bothe will beim Nachbarn in Hiltrup doppelt punkten. Das wäre ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Allerdings machen sich die Grevener als Außenseiter auf den Weg. Foto: Stefan Bamberg

Zum „Nachbarn“ in doppelter Hinsicht fährt die Tischtennis-Verbandsligamannschaft der DJK Blau-Weiß Greven am Sonntagmorgen. Zum einen ist Gastgeber TuS Hiltrup ein geografischer Nachbar, zum anderen auch in der Tabelle, denn die Münsteraner Vorstädter haben nur einen Punkt mehr auf ihrem Konto und liegen demzufolge auch nur einen Platz (6) vor der DJK (7).

Durch die Nähe und die vielen Vergleiche hat sich im Laufe der Jahre eine Art „Lokalderby“ entwickelt, das in Greven häufig die Blau-Weißen, in Hiltrup aber meist die Gastgeber erfolgreich gestalten konnten. Von daher ist der TuS in dieser Begegnung sicher der Favorit, zumal bei der DJK der Einsatz von Matthias Kaltmeier unsicher ist, der sich vor zwei Wochen eine Fußverletzung zugezogen hatte. Für ihn steht im Notfall Roman Lakenbrink als Ersatz bereit.

Dennoch wollen die DJKler natürlich versuchen, auch aus Hiltrup etwas Zählbares mitzunehmen. Das Hinspiel in Greven endete immerhin 8:8, insofern ist man nicht chancenlos,

Max Haddick bewies zuletzt als DJK-Spitzenspieler gute Nerven, auch Milan Heidkamp bot in der Partie gegen Kinderhaus eine gute Leistung. So darf man beiden auch gegen die starken Spitzenspieler der Gastgeber etwas zutrauen.

Im mittleren Mannschaftsteil scheinen die Münsteraner ein Übergewicht zu haben, doch an den Positionen fünf und sechs könnten die DJKler diesen Nachteil wieder ausgleichen, zumal Neuzugang Sinan Incegoz eine gute Entwicklung genommen hat und zuverlässig punktet. Dafür war Rajeevan Sithamparanathan in einem Formtief, das er hoffentlich zur rechten Zeit überwunden hat, um – ähnlich wie im Hinspiel – für sein Team erfolgreich zu sein.

Insgesamt befinden sich die Grevener nach wie vor in einer brenzligen Situation. Der Tabellensiebte rangiert auf einem direkten Nichtabstiegsplatz in der Verbandsliga und muss versuchen, diese Position zu halten. Ansonsten droht der Abstieg oder zumindest die Relegation.

 

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