Tischtennis Verbandsliga
Überraschend deutlicher Rückschlag

Greven -

Die DJK-Tischtennisherren erwischen beim TuS Hiltrup keinen guten Start und geraten am Ende überraschend deutlich ins Hintertreffen. Ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt blieb ihnen somit am Sonntag verwehrt.

Montag, 28.01.2019, 13:00 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 12:48 Uhr
Der am Fuß verletzte Matthias Kaltmeier fehlte seiner Mannschaft am Sonntag in Hiltrup. Ohne ihn geriet die DJK regelrecht unter die Räder.
Der am Fuß verletzte Matthias Kaltmeier fehlte seiner Mannschaft am Sonntag in Hiltrup. Ohne ihn geriet die DJK regelrecht unter die Räder. Foto: Stefan Bamberg

„Das klare Endergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg“, war Stephan Bothe nach fast dreistündigem Kampf, an dessen Ende eine überdeutliche 2:9-Niederlage für die DJK beim Nachbarn TuS Hiltrup stand, um Einordnung bemüht. „Wenn am Anfang noch ein oder zwei Spiele für uns laufen“, so Bothe weiter, „hätten wir durchaus die Chance auf ein enges Match gehabt“.

Doch es lief am Sonntag gegen den Tischtennis-Verbandsligisten aus Greven und so merkte man den Aktiven nach jeder weiteren knappen Niederlage an, dass es immer schwerer wurde, Kampfgeist und Moral zu zeigen.

Ohne den am Fuß verletzten Matthias Kaltmeier, dessen Einzel kampflos an die Gastgeber ging, gab es zunächst einen knappen 3:2-Sieg für Haddick /Bothe im Doppel, doch Sithamaparanathna/Incegoz verloren ihr Doppel genauso knapp mit 2:3.

Roman Lakenbrink, der für Kaltmeier im Doppel eingesprungen war, sowie Milan Heidkamp blieben gegen das Hiltruper Spitzendoppel chancenlos, doch in den Einzeln ging es mit hart umkämpften und knappen Spielen weiter.

Max Haddick konnte sein Fünfsatzmatch gegen Scherzinger noch siegreich gestalten, doch dann folgten gleich drei 2:3-Niederlagen für Heidkamp, Bothe und Sinan Incegoz, so dass die Gastgeber mit 6:2 vorne lagen und man zum ersten Mal merken konnte, wie der Widerstand der Blau-Weißen erlahmte.

Im Hinspiel hatte Rajee Sithamparanathan seinen Gegner noch relativ klar bezwungen, doch, obwohl er sich formverbessert zeigte gegenüber den letzten Wochen, reichte es dieses Mal nicht (0:3).

Bei einem Zwischenstand von 2:7 hatte auch DJK-Spitzenmann Max Haddick nicht mehr die Konzentration und Power, um einen weiteren Sieg zu landen. Er verlor 1:3. Auch Milan Heidkamp war dann nicht mehr in der Lage, dem Spiel noch eine Wende zu geben und unterlag 0:3.

Nach diesem herben 2:9 und dem Rückfall auf Platz acht in der Tabelle steht die DJK im nächsten Heimspiel gegen den TTC BW Datteln am kommenden Sonntag entsprechend Druck.

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