Fußball: Kreisliga A1 Münster
Empfehlung für die B-Liga

Greven -

Nichts wurde es mit dem erhofften Befreiungsschlag. Im Gegenteil: Die Fußballer der DJK präsentierten sich am Sonntag im Kellerduell gegen Beelen verunsicherter denn je. Und verloren deutlich.

Montag, 25.02.2019, 00:00 Uhr
Machtlos am Rand und ratlos nach Spielende: DJK-Trainer Peter Talmann steht mit seiner Mannschaft nach dem 1:4 gegen Beelen am sportlich gesehen am Abgrund.
Machtlos am Rand und ratlos nach Spielende: DJK-Trainer Peter Talmann steht mit seiner Mannschaft nach dem 1:4 gegen Beelen am sportlich gesehen am Abgrund. Foto: th

Das Ergebnis war so deutlich, da gab es nach dem Schlusspfiff nichts schön zu reden. Im Kellerduell gegen Blau-Weiß Beelen blieb der DJK am Sonntag nichts: Nur lange Gesichter, haarsträubende Fehler und obendrauf eine rote Karte. Beim 1:4 (1:1) gab es ebenso wenig Punkte wie die Aussicht auf Besserung. Dafür war erste Heimauftritt dieses Jahres einfach zu schwach.

Selbst Peter Talmann verzichtete nach diesen 90 Minuten, in denen seine Spieler Stockfehler am laufenden Band produziert hatten, auf die sonst üblichen Durchhalteparolen. „Ich bin ratlos“, gestand der DJK-Trainer nach der 13. Saisonniederlage ein. Sie lässt den Abstand seiner Mannschaft zum rettenden Ufer auf neun Punkte anwachsen. Beelen dagegen hat am Sonntag einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Nicht nur das Ende war grauselig, schon der Beginn ließ nicht Gutes erahnen. Bereits nach vier Minuten lenkte Stefan Heitmann einen Ball ins eigene Gehäuse. Auch für ihn persönlich sollte es ein rabenschwarzer Nachmittag werden. Nach einer Notbremse war für Grevens Abwehrchef in der 66. Minute vorzeitig Schluss. Er wird seiner Mannschaft für mindestens ein Spiel fehlen.

Hoffnung auf ein besseres Ende für die Gastgeber keimte ganze zweimal auf. In der 11. Minute gelang es zunächst Jan Drees zum 1:1 auszugleichen. Und kurz nach der Pause hätte Jonas Averbeck mit der bis dato zweiten Grevener Möglichkeit sogar auf 2:1 erhöhen können. Grevens einzige Sturmspitze scheiterte jedoch am heraus geeilten Schlussmann aus Beelen.

Danach ging es Schlag auf Schlag, und für die DJK den Bach herunter. In der 55. Minute leistete sich Torwart Lukas Funke, sonst verlässlicher Rückhalt, einen kapitalen Schnitzer zum 1:2. Die bis dahin gleichfalls ungefährlichen Beelener bekamen durch die Führung spürbar Oberwasser. Und legten nach. Nur drei Minuten später zappelte der Ball nach einem Gegenstoß erneut im Grevener Gehäuse.

Beelen hätte nachlegen können, verschoss jedoch unter anderem den von Stefan Heitmann verursachten Foulelfmeter. Derweil rannte die DJK zwar an, brachte Zwingendes jedoch nicht zu Stande. Und kassierte auf der Gegenseite folgerichtig einen weiteren Treffer zum entscheidenden 1:4. Ein Tor, das symptomatisch für die wachsende Verunsicherung steht: Diesmal war es Sebastian Häder, der mit einem abenteuerlichen Rückpass auf seinen Torhüter die Beelener zum Toreschießen einlud. Die nahmen die Geschenke dankbar an, bejubelten ihren sechsten Saisonerfolg und ließen ratlose Grevener zurück, die sich mit diesem Auftritt für die B-Liga empfahlen.

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