Tischtennis: Verbandsliga
Youngster wird zum Matchwinner

Greven -

Im Keller brennt noch Licht. Mit 9:7 setzte sich Tischtennis-Verbandsligist DJK BW Greven gegen BW Annen durch.

Sonntag, 31.03.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 31.03.2019, 18:39 Uhr
Roman Lakenbrink und Matthias Kaltmeier unterlagen zwar zunächst im Doppel, am Ende fuhren die Grevener aber einen wichtigen Sieg gegen Annen ein.
Roman Lakenbrink und Matthias Kaltmeier unterlagen zwar zunächst im Doppel, am Ende fuhren die Grevener aber einen wichtigen Sieg gegen Annen ein. Foto: Rothe

Die Hoffnung lebt noch. Mit einem wiederum harterkämpften 9:7-Erfolg über die DJK BW Annen konnte die DJK Blau-Weiß Greven ein kleines Fünkchen Hoffnung am glimmen halten, vielleicht doch noch den rettenden siebten Tabellenplatz zu erreichen.

Erneut spannten die Grevener ihr Publikum „auf die Folter“, doch dieses Mal gab es, im Gegensatz zum letzten Sonntag, ein Happy End für die Gastgeber. Ohne Milan Heidkamp, dafür mit Youngster Roman Lakenbrink, ging es in die Anfangsdoppel, die in eine 2:1-Führung mündeten. ( Haddick / Bothe und Sithamparanathan/Incegoz blieben siegreich, Kaltmeier/Lakenbrink verloren) Danach wirkte Max Haddick gegen den Defensivkünstler Klaus Hellmann allerdings etwas ängstlich und unterlag klar und auch Stephan Bothe verlor, allerdings nach großem Kampf, gegen den bislang besten Mann der Liga, Numan Yagci.

Im zweiten Durchgang sorgten dann beide Grevener Topspieler für unerwartete Erfolge, denn Haddick zeigte sich gegen Yagci wie verwandelt, bot plötzlich grandiose Ballwechsel und hatte in fünf Sätzen das besser Ende für sich. Ebenso wie Stephan Bothe, der gegen Hellmann taktisch klug agierte, nie zu hastig wurde und schließlich mit 13:11 im fünften Satz vorne blieb.

Das mittlere Mannschaftsdrittel der Gastgeber blieb etwas hinter den Erwartungen, denn nur Matthias Kaltmeier konnte sich einmal durchsetzen, verlor seine zweite Begegnung nach 2:0-Führung noch mit 2:3 und Rajee Sithamparanathan konnte seine wirklich starken Trainingsleistungen erneut nicht im Punktspiel umsetzen und kassierte zwei Niederlagen.

Sinan Incegoz erfüllte hingegen die Erwartungen; gegen Ersatzleute der Wittener blieb er zweimal sicher vorne, während Grevens Youngster Roman Lakenbrink sein erstes Einzel verlor und dann, am Ende ganz allein in der Halle um den Mannschaftssieg kämpfte, denn Haddick/Bothe hatten das Schlußdoppel im „Schnellverfahren“ für sich entschieden. Und Roman Lakenbrink behielt die Nerven, kämpfte vorbildlich, ließ sich auch von einer ganzen Serie unglücklicher Punkte gegen sich nicht aus der Ruhe bringen und vollendete sein zweites Einzel mit einem 13:11 im vierten Satz und machte damit den 9:7-Sieg perfekt.

Dieser Sieg bringt die DJK auf einen Punkt an den VfL Ramsdorf heran, so daß man, mit einem Auswärtssieg am letzten Spieltag in Metelen, bei einer gleichzeigten Niederlage des VfL Ramsdorf den direkten Klassenerhalt doch noch schaffen kann.

Allerdings sind diese Hoffnungen nur rechnerischer Natur, denn die Ramsdorfer treten beim bereits lange abgestiegenen SC Westfalia Kinderhaus an, bei dem sie natürlich haushoher Favorit sind, während der TTV Metelen für die Grevener eine deutlich höhere Hürde darstellt; aber „die Hoffnung stirbt zuletzt“ – und so werden die Blau-Weißen auch am letzten Spieltag angehen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6509422?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35341%2F
Nachrichten-Ticker