Fußball: Kreisliga A
Wer ist wieder da? D-J-K!

Greven -

Was für ein Psycho-Trick: Nicht mehr auf die Tabelle gucken, sondern einfach gewinnen! Die DJK Greven zeigt jetzt schon zum zweiten Mal in Folge, dass das funktionieren kann. Nach dem Heimsieg gegen Mauritz ist der blau-weiße Optimismus jedenfalls wieder größer.

Sonntag, 07.04.2019, 19:18 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 15:14 Uhr
Die DJK hat alles reingeworfen gegen Mauritz, wie Sie hier sehen können. Am Ende gewann Peter Talmanns Truppe ihr Heimspiel verdient mit 3:0 – schon lange nicht mehr waren die Hoffnungen auf der Kreisliga-A-Verbleib so groß.
Die DJK hat alles reingeworfen gegen Mauritz, wie Sie hier sehen können. Am Ende gewann Peter Talmanns Truppe ihr Heimspiel verdient mit 3:0 – schon lange nicht mehr waren die Hoffnungen auf der Kreisliga-A-Verbleib so groß. Foto: Stefan Bamberg

Wahrscheinlich macht Peter Talmann das einzig Richtige. BW Grevens Coach hat jetzt nämlich schon länger nicht mehr auf die Tabelle geguckt. Denn es bringt ja auch nix: Am einen Wochenende fragen wir ihn, ob jetzt vielleicht doch noch was geht in Sachen Klassenerhalt. Und am nächsten dann, ob jetzt wirklich nix mehr geht. Heute allerdings muss der alte Trainerfuchs beim Zeitung lesen womöglich besser die Augen zumachen. Weil: Jetzt geht wirklich wieder was. Es sind nur noch vier Punkte bis zum Relegationsplatz. Wer ist wieder da? D-J-K! Nach einem 3:0 (1:0) über den SV Mauritz. Die Talmänner machen das, was sie selbst noch leisten können respektive müssen: Sie gewinnen!

Und das ist am Sonntag – wer hätte anderes erwartet? – harte Maloche: Nein, wir würden lügen zu sagen, dass es immer ein toller Kick gewesen ist. Im Gegenteil: Wer die Start-Viertelstunde nur ausschließlich zu Vergnügungszwecken schaut, dem können in der Emsaue glatt die Füße einschlafen. Aber, und das ist vom Anpfiff weg zu notieren: Die DJK stemmt sich mit aller Wucht gegen die Kreisliga B. Defensiv übrigens mit ungewohntem Personal: Henrik Wigger gibt da fast einen Libero – was zum goldenen Griff seines Chefs gerät. Großes Tennis, mit welcher Ruhe Wigger da hinten aufräumt.

Seine Kollegen im vorderen Drittel treten erst nach einer halben Stunde ihren Dienst an – dafür aber gleich so richtig: Bernd Block mit einer halbhohen Hereingabe; und dann, halleluja!, gibt ihnen der Fußballgott einen aus: Münsters Innenverteidiger rutscht der Ball ganz komisch unter der Sohle durch – Lukas Wentker verwertet die Reste. Einsnull!

Kurz nach der Pause könnten sie den Vorsprung ausbauen, doch die Pfeife des starken Schiris Ismail Aksoy bleibt trotz Wazari-Wurfwertung gegen Wentker im Strafraum stumm (52.).

Zum Glück brauchen wir nicht über dieses heikle Ding zu diskutieren – weil BW die Kiste anderweitig entscheidet: Bernd Block haut erst einen mit Foffo drüber (75.), den zweiten probiert er mit Gefühl (79.) – Lupfer, 2:0, jawollja! Und der Korkenzieher für ein paar Minuten Schampus-Fußball: Sebastian Häders Huf – zum 3:0!

Genau so weitermachen wäre jetzt ganz gut.

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