Fußball Bezirksliga
Ein Fechtel allein genügt nicht

Greven -

An Tormöglichkeiten mangelt es am Donnerstagabend nicht. Auch gelingen dem SC Greven 09 gegen den FC Gievenbeck II zwei Treffer. Zum erhofften Sieg reicht es trotzdem nicht.

Samstag, 20.04.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 20.04.2019, 04:00 Uhr
Immer wieder dieser Patrick Fechtel: Sein Torriecher verhalf dem SC Greven 09 am Donnerstag zu zwei Treffern. Zum Sieg reichte es allerdings nicht.
Immer wieder dieser Patrick Fechtel: Sein Torriecher verhalf dem SC Greven 09 am Donnerstag zu zwei Treffern. Zum Sieg reichte es allerdings nicht. Foto: th

Patrick Fechtel lieferte. Wieder einmal. Doch die beiden Treffer des 09-Torjägers genügten am Donnerstagabend nicht, um den FC Gievenbeck II in die Knie zu zwingen. Beim 2:2 (2:1) haderten die Grevener einmal mehr mit ihrer Chancenverwertung. Ob Kriwet, Kücükosman, Loose , Lakenbrink oder Brüning , der in der Nachspielzeit ein Tor auf dem Fuß hatte: Ihnen allen fehlte die Kaltschnäuzigkeit, um Chancen, die es in diesem flotten Bezirksligaduell zu Genüge gab, in Tore umzumünzen.

Schon in der Anfangsphase hätten die Grevener rasch für klare Verhältnisse sorgen können. 20 Minuten lang belagerten sie das Gievenbecker Tor, in dem Tom Hoffmann in der 21. Minute seinen Meister in Patrick Fechtel fand. Der war kurz zuvor von Emre Kücükosman fein frei gespielt worden und zog aus halbrechts ab. Hoffmann vermochte dem Ball nicht mehr die entscheidende Richtungsänderung zu geben.

Der Führungstreffer spiegelte das Kräfteverhältnis zu diesem Zeitpunkt wider. Zu weiterem Auftrieb verhalf er den Gastgebern allerdings nicht. Von nun an übernahm Gievenbeck das Zepter. In der Folgte parierte der gut aufgelegte Luca Dömer zweimal. Beim dritten Mal hatte Grevens Schlussmann das Nachsehen.

Danach löste der SC 09 wieder die Handbremse und gab Vollgas. Erneut war es Kücükosman, der die Vorarbeit leistete. Wiederum vollendete Patrick Fechtel. Und wie schon wie 1:0 beflügelte der Treffer nicht die Gastgeber, sondern die Gäste. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel glichen sie erneut aus.

Dass die Grevener in den folgenden 40 Minuten keine passende Antwort fanden, lag weniger an ihren Gelegenheiten, als vielmehr an ihrer schwachen Verwertung. Mehr als einmal lag dem Grevener Publikum der Torjubel auf der Zunge. Allein den finalen Weg über die Linie wollte der Ball trotz aller Anstrengungen nicht nehmen.

Auch die Bemühungen von 09-Trainer Andreas Sommer, der mit Julian Loose und später mit Thomas Brüning zwei weitere Offensivkräfte aufs Spielfeld schickte, halfen nichts. Was in der Anfangsphase wie eine klare Angelegenheit ausgesehen hatte, entwickelte sich mit zunehmender Spielzeit zum offenen Schlagabtausch. Denn auch das muss erwähnt werden: Die nach fünf Siegen in Folge vor Selbstbewusstsein strotzenden Gievenbecker besaßen ihrerseits ebenfalls Möglichkeiten, den Sieg einzufahren. Trotzdem war der Frust auf Seiten der 09er größer. Das 2:2 fühlte sich für sie an wie eine Niederlage. „Chancen hatten wir genug, doch der Ball wollte einfach nicht rein“, stellte Sommer nach diesen 90 intensiven Minuten nüchtern fest.

Die Gelegenheit, es besser zu machen, bietet sich seiner Mannschaft bereits Ostermontag. Dann gastiert der SC 09 in Altenrheine.

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