Tischtennis: Verbandsliga
Zittersaison mit Happy End

Greven -

Tischtennis-Verbandsligist DJK BW Greven hat ohne Relegationsspiele den Klassenerhalt geschafft und blickt bei einem ausgeglichenen Punkteverhältnis auf eine durchaus erfolgreiche Saison zurück. Bei der Betrachtung der einzelnen Bilanzen fällt die Analyse jedoch eher durchwachsen aus. Die DJK-Akteure müssen sich steigern, wollen sie eine ähnliche Zittersaison künftig vermeiden.

Donnerstag, 02.05.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 16:34 Uhr
Raus mit Applaus. Die heimische DJK hat die Saison erfolgreich zu Ende gebracht.
Raus mit Applaus. Die heimische DJK hat die Saison erfolgreich zu Ende gebracht. Foto: Rothe

Eine enorm spannende Saison brachten die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven mit einem Happy End zum Abschluss. Rein formell hätten sie in eine Abstiegsrelegation gemusst. Glücklicherweise gab es jetzt durch den Verzicht anderer Teams genügend freie Plätze in der Liga. Und so wird es auch in der kommenden Spielzeit Verbandsligatischtennis in Greven geben (diese Zeitung berichtete).

Die Spieler in der Einzelkritik:

Position 1: Max Haddick 25 Siege – 17 Niederlagen

Haddick erwies sich insgesamt als der Spitzenspieler, hatte aber in der Rückrunde ein paar Probleme. Nach einer starken Hinrunde (14:7) und gutem Start in die zweite Serie (3:1), gab es eine Durststrecke, doch in der Schlussphase holte er wichtige Punkte.

Position 2: Milan Heidkamp 7 Siege – 18 Niederlagen

Heidkamp stellte sich vorbildlich in der Dienst der Mannschaft und holte wichtige Punkte in Einzeln und Doppeln. Er hat für die neue Saison mehr Training angekündigt und will dann bessere Ergebnisse erzielen.

Position 3: Stephan Bothe 20 Siege – 19 Niederlagen

Der DJK-Vereinspräsident zeigte in der Rückrunde, dass auf ihn in wichtigen Spielen Verlass ist. Vor allem an seiner Stammposition drei bot er in der Rückrunde mit zehn Siegen bei nur vier Niederlagen Herausragendes. Mit seinem auch nach außen hin sichtbaren „Fighting Spirit“ riss er immer wieder seine Mannschaftskameraden mit. Schwerer wurde es, wenn Bothe an Position zwei antreten musste. Aber mit sechs Siegen und zehn Niederlagen wirkte er auch dort nicht überfordert.

Position 4: Matthias Kaltmeier 18 Siege – 16 Niederlagen

Der Kapitän zeigte eine ganz starke erste Serie (12:7), litt dann zu Beginn der Rückrunde aber an einer Bänderverletzung im Fuß und kam so nur auf eine Bilanz von 6:9.

Position 5: Rajeevan Sithamparanathan 9 Siege – 21 Niederlagen

Rajee, wie ihn alle nennen, begann zum Auftakt der Saison überragend (5:0), doch aufgrund enormer beruflicher Belastungen schaffte er es dann nicht mehr, diese Form weiter zu konservieren. Er bekam einen negativen Lauf und wurde so zum Sorgenkind des Teams. Er wird aller Voraussicht nach in der zweiten Mannschaft nächste Saison einen neuen Anlauf nehmen.

Position 6: Sinan Incegoz 18 Siege – 8 Niederlagen

Sinan war, bilanztechnisch gesehen, der absolut beste Akteur der DJK und das, obwohl er als Neuzugang zu Beginn noch einige Anpassungsschwierigkeiten hatte. 3:5 hieß seine Bilanz nach sieben Punktspielen, doch dem folgte eine stabile Erfolgsserie (15:3).

Routinier Reinhard Rothe fiel schon im November der Hinrunde als Stammspieler wegen Augenproblemen aus, die ihn bis heute verfolgen. Er will aber bis zum nächsten Saisonstart wieder fit sein, dann muss man schauen, ob er wieder in die erste Mannschaft zurückkehrt, oder in der Zweiten weitermacht. Torsten Radke, Peter Everding und Roman Lakenbrink aus der Reserve und Niko Janzen aus der Dritten sorgten aber für den einen oder anderen wichtigen Punkt und halfen ebenfalls mit, den Klassenerhalt zu schaffen.

Die Doppel waren aufgrund der häufigen personellen Wechsel insgesamt nur befriedigend. Ausnahme das Spitzendoppel Haddick/Bothe (9:4 in der Hinrunde/12:2 in der Rückrunde), das mit einer Saisonbilanz von 21:6 zu den absoluten Top-Duos der Liga gehörte.

Die Gesamtbilanz der DJK ist mit 36:35 absolut zufrieden stellend.

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