Tischtennis: Aufstiegsrelegation
DJK hält den Strohhalm fest

Greven -

Weil es in früheren Jahren immer wieder zu vermehrten Rückzügen und Aufstiegsverzichten kurz vor der Einteilung der neuen Gruppen in den verschiedenen Spielklassen kam, hat man von Seiten des NRW-Tischtennisverbandes entschieden, im Mai Relegationsrunden auszuspielen, so dass man eine Reihenfolge der Klassenanwärter zur Verfügung hatte und entsprechend sofort Mannschaften nachnominieren konnte. Die DJK-Reserve hofft auf diesem Umweg, doch noch in die Bezirksliga aufzusteigen.

Sonntag, 12.05.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 12.05.2019, 20:05 Uhr
Überragender Akteur: Peter Everding.
Überragender Akteur: Peter Everding. Foto: hri

Weil der Tischtennisverband mit vermehrten Rückzügen und Aufstiegsverzichten rechnet, baut er vor. Mit Aufstiegsrelegationsturnieren, von denen eins am Samstag in der Emssporthalle ausgetragen wurde. Mit dabei: Die DJK II. Der Dritte der Bezirksklasse nutzte die theoretische Aufstiegschance, indem er beide Begegnungen gewann. Jetzt heißt es: warten und hoffen.

Zu Gast in der bestens präparierten Emssporthalle waren am Samstag die beiden Zweitvertretungen des SV Neubeckum und des FC Schalke 04 .

Gegen den SV Neubeckum

erwischte Gastgeber DJK einen Superstart. Die Doppel (3:0) gaben den DJKlern das nötige Selbstvertrauen, so dass am Ende ein deutlicher 9:2-Erfolg zu Buche stand. Fast drei Stunden benötigte man dafür, was schon zeigt, dass das Ergebnis täuscht, die Gegenwehr der Neubeckumer war deutlich stärker.

Im zweiten Spiel gegen Schalke lag die DJK hingegen zunächst zurück (3:6), kam Punkt um Punkt heran, bevor Roman Lakenbrink unter dem Jubel der Zuschauer den erlösenden achten Punkt für die Gastgeber errang. Danach war die Luft raus, doch im Schlussdoppel sorgten dann Everding /Pfingstl für eine 9:7-Sieg.

Überragender Akteur der Relegationsrunde war Peter Everding. Der Defensivspieler überzeugte von Anfang an mit großer Ruhe und Spielübersicht und blieb tatsächlich in beiden Begegnungen sowohl im Einzel (4 Siege) als auch im Doppel (3 Siege) unbesiegt. Nach ihm punktete Torsten Radke (3 Einzel, ein Doppel) am besten, aber auch Roman Lakenbrink und Andreas Asche (je zwei Einzelsiege und ein Doppel) konnten überwiegend überzeugen.

Nun heißt es warten. Mit dem Relegationssieg hat die DJK II aktuell den dritten Platz in der Anwartschaft auf einen Platz in der Bezirksliga. Die Wahrscheinlichkeit, dass Greven tatsächlich aufsteigt, ist freilich gering: Bis Anfang Juni müssten noch drei Teams zurückziehen oder auf den Aufstieg verzichten.

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