Tischtennis: Verbandsliga
Platz acht ist das anvisierte Ziel

Greven -

Auf den Tischtennisverbandsligisten DJK BW Greven wartet erneut eine harte Saison – es geht um den Klassenerhalt.

Mittwoch, 26.06.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 27.06.2019, 16:04 Uhr
Matthias Kaltmeier hofft mit der DJK auf eine deutlich bessere Saison. Es droht jedoch erneut der Kampf um den Klassenerhalt.
Matthias Kaltmeier hofft mit der DJK auf eine deutlich bessere Saison. Es droht jedoch erneut der Kampf um den Klassenerhalt. Foto: Rothe

Die Gruppeneinteilung der Verbandsligen und den dazugehörigen Spielplan hat der NRW- Tischtennisverband unlängst bekanntgegeben. Dabei hat es die DJK Blau-Weiß Greven in der kommenden Tischtennis-Saison 2019/20 fahrtechnisch ganz gut getroffen, denn Fahrten nach Ostwestfalen bleiben ihr erspart.

Und mit dem TTC Post (Bochum-)Hiltrop, einem Absteiger aus der NRW-Liga, dem TTC Ruhrstadt Herne II und den TTF Bönen II hat man es auch mal wieder mit drei „neuen“ Gegnern zu tun.

Mit dem 1. TTC Münster (Absteiger aus der NRW-Liga), dem TuS Hiltrup , der DJK TTR Rheine, dem TTV Metelen und dem SC Arminia Ochtrup II trifft man auf „alte Bekannte“ aus der Umgebung, den VfL Ramsdorf und die DJK BW Annen hatte man auch schon im letzten Jahr in der Gruppe, mit SuS Herten-Bertlich lieferte man sich vor zwei Jahren schon harte Kämpfe.

Auf dem Papier ist zwar der TTC Ruhrstadt Herne II klarer Favorit. Auch der SC Arminia Ochtrup II hat namhafte Verstärkung bekommen und könnte in Bestbesetzung sicher auch Meister werden, aber der ausgeglichen besetzte 1. TTC Münster und die Bochumer Vorstädter aus Hiltrop werden ebenfalls „ein ernstes Wörtchen“ mitreden.

Das Mittelfeld der Liga scheint mit dem TuS Hiltrup und TTF Bönen II recht klein zu sein, der Rest der Liga (sechs Mannschaften) wird gegen den Abstieg spielen – dazu zählt auch die DJK Blau-Weiß Greven, zumal sie, wie in der vergangenen Saison, Milan Heidkamp nur als Teilzeitspieler einplanen kann. Wenn man ihn gegen die unteren fünf Teams bringen kann, gibt es sicher gute Chancen für die DJK, den Abstieg zu vermeiden. Aber extrem hart wird es allemal, denn in der neuen Saison gibt es vier Absteiger (von zwölf), weil die Gesamtzahl der NRW-Verbandligen von fünf auf vier verringert wird.

Also ist Platz acht das erklärte Ziel der Blau-Weißen, die neben Spitzenmann Max Haddick den DJK-Präsidenten Stephan Bothe im oberen Paarkreuz an Position zwei aufbieten werden. Milan Heidkamp – bislang die Nummer zwei – rückt an Position drei, gefolgt von Kapitän Matthias Kaltmeier. Sinan Incegoz, Neuzugang des letzten Jahres, hat sich großartig in der Mannschaft etabliert und sollte an Position fünf ein regelmäßiger Punktesammler sein.

Das größte Fragezeichen steht hinter der Nummer sechs. Rajeevan Sithamparanathan hatte im Frühjahr die wohl schwächste Saison, die er jemals im blauweißen Trikot absolvierte, holte sich aber am Ende noch ein wenig Selbstvertrauen mit Erfolgen bei Einzelturnieren und will mit hartem Training ebenfalls wieder „voll attackieren“.

Der Spielplan meint es zum Auftakt allerdings nicht ganz so gut mit der DJK, denn gleich am ersten Spieltag muss man zu einem der Meisterschaftsfavoriten, dem NRW-Ligaabsteiger 1. TTC Münster (31. August). Das erste Heimspiel (8. September) bestreitet man dann gegen den Nachbarn TuS Hiltrup, dem man zumindest in eigener Halle aber immer Paroli bieten konnte.

Die weiteren Spiele der Hinrunde:

21. September: DJK BW Annen – DJK; 29. September: DJK – VfL Ramsdorf; 5. Oktober: Ruhrstadt Herne II – DJK; 13. Oktober: DJK – DJK TTR Rheine; 2. November: SC Arminia Ochtrup II – DJK; 10. November: DJK – TTF Bönen II; 16. November: TTC Post Hiltrop – DJK; 23. November SuS Bertlich – DJK; 1. Dezember: DJK – TTV Metelen.

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